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Veranstaltungen und Aktionen des Forums - aktuell

  • Aktueller Rundbrief des Hamburger Forums: Nr. 8/2019, erschienen am 13. September 2019

 

 

 

  • Montag, den 18. November, 19 Uhr, "Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst. Wie man Manipulationen durchschaut" – Buchvorstellung und Diskussion mit Albrecht Müller
    Publizist und Hochschuldozent Rainer Burchardt interviewt Albrecht Müller zu dessen neuem Buch, das über Methoden der Meinungsmanipulation aufklärt: In Fragen, die die Bundesrepublik Deutschland betreffen, wie auch in den Fragen von Krieg und Frieden "haben die Medien schon lange ihre Bedeutung als Vierte Gewalt und Korrektiv im System der Gewaltenteilung verloren" (Albrecht Müller).
    Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12
    Die Veranstaltung ist kostenlos und selbstorganisiert. Um die Kosten zu decken, sind die Veranstalter für eine kleine Spende dankbar.
    Veranstalter: NachDenkSeiten Gesprächskreis Hamburg, in Kooperation mit: Hamburger Forum, attac Hamburg, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hamburg
    Weitere Informationen: https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=55281

 

 

 

 

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  • Donnerstag, den 31. Oktober, ab 13:30 Uhr, Podiumsdiskussion: Schlachtfeld Syrien - Verteilungskämpfe im Nahen Osten

    Referenten: Fehim Tastekin, Journalist und Schriftsteller, gilt als Experte in der Frage der politischen Entwicklungen im Nahen Osten und veröffentlichte hierzu bereits einige Bücher; Selma Gürkan, Vorsitzende der Emek Partisi - EMEP (Partei der Arbeit) in der Türkei, Gewerkschafterin in der KESK (Dachverband von Gewerkschaftern des öffentlichen Dienstes in der Türkei)
    Die Veranstaltung wird in türkischer Sprache stattfinden und parallel ins Deutsche übersetzt werden.

    Ort: Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 15 – Flugblatt zur Veranstaltung

    Veranstalter: DIDF Hamburg (Föderation demokratischer Arbeitervereine) - unterstützt von der GEW Hamburg, dem Hamburger Forum, dem ver.di Fachbereich 8 in Hamburg sowie dem ver.di Arbeitskreis Frieden, Hamburg

 

  • Samstag, den 26. Oktober, 15 Uhr, Demonstration: Nein zum Angriffskrieg gegen Nord- und Ostsyrien!
    Ausgangspunkt: S-Sternschanze

    Seit dem 9. Oktober greift die Türkei die autonome Region Nord-und Ostsyrien bzw. Rojava an. Dieser Angriffskrieg ist ein Verstoß gegen das Völkerrecht, den wir scharf verurteilen!
    Die mehrheitlich von Kurd*innen, aber auch Araber*innen, Suryoye, Ezid*innen, Armenier*innen und Turkmen*innen bewohnte Region zählte in den letzten Jahren zu den friedlichsten Gebieten in dem vom Bürgerkrieg terrorisierten Land. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hatten große Teile Syriens vom sogenannten Islamischen Staat zurückerobert und dort eine säkulare, multiethnische und basisdemokratische Gesellschaft aufgebaut. Die Befreiung der Frauen ist eine der zentralen Errungenschaften dieses Projektes.
    Die USA unter Trump, die die SDF bislang unterstützt haben, haben der Türkei das grüne Licht für ihren Angriffskrieg gegeben. Die Folgen: Hunderte Menschen sind bereits getötet worden, Hunderttausende auf der Flucht. Unter dem Deckmantel der Einrichtung einer "Sicherheitszone" und der Ansiedlung von Geflüchteten plant Erdogan eine ethnische Säuberung immensen Ausmaßes. Dabei bedient er sich islamistischer Milizen, die Kriegsverbrechen wie Plünderungen, Folter und Exekutionen verüben. Die türkische Armee bombardiert zudem systematisch Einrichtungen wie Krankenhäuser und Stadtteile, in denen ausschließlich Zivilist*innen leben.
    Zwar haben viele europäische Staaten, darunter auch die Bundesrepublik, das Vorgehen der Türkei verbal verurteilt. Doch die geplanten Exportbeschränkungen für "Rüstungsgüter, die durch die Türkei in Syrien eingesetzt werden könnten", sind angesichts bisheriger Waffenexporte nichts als Symbolik. Erneut wird dieser Krieg mit deutschen Waffen wie Leopard-2-Panzern und Mercedes-LKW geführt. Auch deshalb dürfen wir nicht schweigen!

    Wir fordern:
    • den sofortigen Abzug des türkischen Militärs und ihrer dschihadistischen Hilfsmilizen aus Nordostsyrien, um einen Genozid zu verhindern
    • einen vollständigen und sofortigen Exportstopp von Rüstungsgütern, die Beendigung jeglicher militärischer und politischer Zusammenarbeit mit der Türkei sowie umfassende, wirksame Wirtschaftssanktionen
    • die Durchsetzung einer Flugverbotszone über Nordostsyrien
    • die Stationierung von UN-Truppen im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei
    • eine politische Lösung unter Einbeziehung der lokalen demokratischen politischen und zivilen Akteure
    • die Aufklärung der Kriegsverbrechen des türkischen Militärs und ihrer dschihadistischen Verbündeten sowie die Anklage der Verantwortlichen

    Veranstalter: Bündnis zahlreicher Hamburger Gruppen und Initiativen: "Hamburg für Rojava" - Aufruf zur Demonstration
    Das Netzwerk Friedenskooperative sammelt Unterschriften unter diesen Appell an Bundesregierung und Bundestag: Für den Stopp der Türkischen Offensive

 

  • Samstag, den 19. Oktober, 15 Uhr, Demonstration: Nein zum Angriffskrieg gegen Nordostsyrien - Solidarität mit Rojava
    Ausgangspunkt: S-Sternschanze

    Es reden u.a. Bernd Riexinger, Co-Vorstand Die Linke, Antje Möller, MdHB Bündnis 90/Die Grünen, sowie Vertreter des GEW-Landesvorstands, der Seebrücke und des Hamburger Forums. Wir fordern:
    • Sofortigen politischen und wirtschaftlichen Druck durch die Bundesregierung und EU statt verbalen Theaterdonner
    • einen vollständigen und sofortigen Exportstopp von Rüstungsgütern
    • die Beendigung jeglicher militärischer und politischer Zusammenarbeit
    • die Durchsetzung einer Flugverbotszone über Nordsyrien

    Seit dem 9. Oktober greift die Türkei die autonome Region Nordostsyrien bzw. Rojava an. Die mehrheitlich von Kurd*innen, aber auch Araber*innen, Suryoye, Ezid*innen, Armenier*innen und Turkmen*innen bewohnte Region zählte in den letzten Jahren zu den friedlichsten Gebieten in dem vom Bürgerkrieg terrorisierten Land. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hatten große Teile Syriens vom sogenannten Islamischen Staat zurückerobert und dort eine säkulare, multiethnische und basisdemokratische Gesellschaft aufgebaut. Die Befreiung der Frauen ist eine der zentralen Errungenschaften dieses Projektes.
    Unter dem Deckmantel der Einrichtung einer "Sicherheitszone" und der Ansiedlung von Geflüchteten plant Erdogan eine ethnische Säuberung immensen Ausmaßes. Dabei bedient er sich islamistischer Milizen, die Kriegsverbrechen wie Plünderungen, Folter und Exekutionen von Kämpfer*innen sowie wehrlosen Zivilist*innen verüben. Die türkische Armee bombardiert zudem systematisch Einrichtungen wie Krankenhäuser und Stadtteile, in denen ausschließlich Zivilist*innen leben.
    Erneut wird dieser Krieg auch mit deutschen Waffen wie Leopard-2-Panzern und Mercedes-LKW geführt. Auch deshalb dürfen wir nicht schweigen! Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen dieses völkerrechtswidrigen Angriffskrieges und den Selbstverteidigungseinheiten der YPG und YPJ. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um das Blutvergießen in Syrien zu beenden.
    Veranstalter: Bündnis zahlreicher Hamburger Gruppen und Initiativen: "Hamburg für Rojava" - Aufruf zur Demonstration

    Das Netzwerk Friedenskooperative sammelt Unterschriften unter diesen Appell an Bundesregierung und Bundestag: Für den Stopp der Türkischen Offensive

 

  • Samstag, den 12. Oktober, 15 Uhr, Demonstration: Solidarität mit Rojava
    FRIEDEN für Rojava und ganz Syrien - NEIN zum Krieg

    Ausgangspunkt: S-Sternschanze
    Der Angriff der hochgerüsteten NATO-Armee der Türkei gegen die Kurdenmilizen in Nordsyrien ist völkerrechtswidrig und verstärkt weltweit die Terrorgefahr. Und mit dabei sind Militärlastwagen und Kampfpanzer aus deutscher Produktion!
    Tausende Tote und hunderttausende Menschen auf der Flucht können die Folge dieses Angriffs sein. Es droht nicht nur die Besetzung und Zerschlagung Rojavas, sondern auch eine direkte militärische Konfrontation mit den Streitkräften des Assad-Regimes und Russlands.
    Der türkische Präsident Erdogan sagt es offen: Er möchte die Volksbefreiungseinheiten YPG/YPJ vertreiben und den gesamten nördlichen Teil Syriens unter seine Kontrolle bringen. Für die türkische Propaganda sind die YPG/YPJ "Terroristen". Tatsächlich haben diese mehrheitlich kurdischen Einheiten den entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen Zurückdrängung des sogenannten "Islamischen Staats" (IS) geleistet.
    Die Gründe für den Hass Erdogans auf Rojava und die YPG/YPJ sind andere:
    Erstens wird mit dem Angriff der aggressiv-nationalistische Plan der Wiedererrichtung des Osmanischen Reichs umgesetzt, für den die Türkei Teile Syriens und des Irak annektieren möchte - und dies soll zugleich von den innenpolitischen Schwierigkeiten und der Wirtschaftskrise ablenken.
    Zweitens fürchten Erdogan und die anderen diktatorischen Regionalmächte das Beispiel einer erfolgreichen demokratischen Selbstverwaltung, eines säkularen Gegenmodells zum Islamismus, einer Gesellschaft, in der die Frauen eine aktive und selbstbewusste Rolle spielen und in der die Rechte von Minderheiten geachtet werden.
    Wir fordern:
    • Eine klare Positionierung der deutschen Regierung gegen die Aggression der Türkei und deren Verurteilung im Rahmen der NATO und der UNO
    • Den sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte und jeder militärischen Zusammenarbeit mit der Türkei
    • Ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Rojava und ein Ende der juristischen und polizeilichen Verfolgung der kurdischen Vereine in Deutschland
    Veranstalter: Bündnis zahlreicher Hamburger Gruppen und Initiativen: "Hamburg für Rojava" - Aufruf zur Demonstration

    Das Netzwerk Friedenskooperative sammelt Unterschriften unter diesen Appell an Bundesregierung und Bundestag: Für den Stopp der Türkischen Offensive

 

 

  • Sonntag, den 1. September, 13 Uhr, Demonstration zum Antikriegstag: Kriege beenden - abrüsten! - Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen! - Entspannungspolitik jetzt!

    • Auftakt: 13 Uhr am Deserteursdenkmal (S-Bahn Dammtor/U-Bahn Stephansplatz)
    • Abschlusskundgebung: 14:30 Uhr am Gewerkschaftshaus Besenbinderhof

    Redner:
    • Andreas Zumach, Internationaler Korrespondent bei der UNO in Genf für verschiedene Zeitungen und Rundfunksender; in den achtziger Jahren Sprecher des bundesweiten Koordinierungsausschusses der Friedensbewegung
    • Zaklin Nastic, MdB, Die Linke, Mitglied der deutschpolnischen Parlamentariergruppe
    • Olaf Harms, ver.diVorsitzender Hamburg
     

    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt/Aufruf des Hamburger Forums zum Antikriegstag 2019 - Plakat zum Antikriegstag 2019

    Interview mit Holger Griebner (u.a. Hamburger Forum und ver.di AK Frieden) zum Antikriegstag in der Tageszeitung "junge Welt"

     
    • Vor der Antikriegstags-Demonstration
      • um 11 Uhr Gedenkveranstaltung des DGB Hamburg: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
        am Mahnmal für die Opfer von Krieg und Faschismus Friedhof Ohlsdorf - am Bestattungsforum
        Es spricht Jan Koltze, Bezirksleiter der IG BCE Hamburg/Harburg
        Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag 2019
      • um 11-13 Uhr findet am Ausgangspunkt der Demo (Deserteursdenkmal) ei
        Antikriegs-Programm der Willi-Bredel-Gesellschaft und der DFG-VK statt:
        Theater, Performance, Kurzlesung und Gesang - u.a. "Carl Bergens zeitgemäße Wirrungen"
        mit Theaterteam "Antikriegsambulanz" - Performance "Der Schrei" mit "teatro mobile"
        Flugblatt zum Antikriegs-Programm

  • Filmische Impressionen von der Antikriegstags-Demonstration 2019 von Marco Gasch

 

 

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