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Veranstaltungen und Aktionen des Forums - aktuell

  • Aktueller Rundbrief des Hamburger Forums: Nr. 5/2019, erschienen am 31. Mai 2019

 

 

  • Mittwoch, den 12. Juni, 18:30 Uhr, Veranstaltung: Nächster Kriegsschauplatz Europa?
    mit Jörg Kronauer, Journalist, Buchautor und Mitherausgeber der Nachrichtenagentur "German Foreign Policy"
    Die bisher unangefochten dominierenden USA werden ökonomisch gerade von China überholt und verlieren insbesondere in Asien und Afrika immer mehr an Einfluss. Unter Trump reagiert die Großmacht mit einem regelrechten Wirtschaftskrieg, der 2018 verkündeten, gegen China und Russland gerichteten neuen Militärstrategie und einer erheblichen Erhöhung des Rüstungshaushalts. Aus einer solchen Konfrontation einer alten imperialen Weltmacht mit aufsteigenden Rivalen sind schon die Weltkriege 1 und 2 entstanden.
    Die Staaten Europas sind nur gemeinsam in der Lage, im sich verschärfenden Kampf um die Vorherrschaft in der Welt zu agieren, doch die deutsche Machtposition hat die Gegensätze und Rivalitäten innerhalb der EU noch verstärkt. Die europäischen Mittelmächte verfolgen weiter in wachsender Konkurrenz zueinander das Ziel einer von ihnen dominierten imperialistischen Großmacht. Die tatsächlichen Großmächte USA und China wollen beide das Entstehen einer dritten (europäischen) Großmacht etwa unter deutscher Führung durchkreuzen. Zugleich aber kämpfen beide darum, Verbündete in Europa zu gewinnen, um sie gegen den jeweiligen strategischen Rivalen (China und Russland auf der einen und USA auf der anderen Seite) in Stellung zu bringen.
    Jörg Kronauer wird diese äußerst gefährliche, den Frieden bedrohende Gemengelage widerstreitender Interessen in Europa nachzeichnen. In der Diskussion wird es hauptsächlich um die Schlussfolgerungen für den Friedenskampf in unserem Land gehen.
    Ort: Aula der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), Berliner Tor 21
    Flugblatt und Plakat zur Veranstaltung
    Veranstalter: Masch, Hamburger Forum, ver.di Arbeitskreis Frieden, Bildung ohne Bundeswehr (BoB), ASTA der HAW, DIDF und Studierendeninitiative

 

  • Donnerstag, den 6. Juni, 19:30 Uhr, Diskussionsveranstaltung: Hamburg sagt ja zum Verbot aller Atomwaffen!
    mit Dr. Lars Pohlmeier, ICAN, Bremen; Dr. Inga Blum, ICAN, Hamburg; Dr. Tim Stoberock, SPD, MdBü; Ulrike Sparr, Grüne, MdBü; Martin Dolzer, Linke, MdBü
    In der UNO wurde von 122 Staaten der Atomwaffenverbotsvertrag beschlossen. Er tritt in Kraft, sobald 50 Staaten ihn ratifiziert haben. Bislang haben 70 Staaten den Vertrag unterzeichnet und 23 Staaten ratifiziert. Doch kein NATO-Staat hat den Vertrag unterzeichnet, auch Deutschland nicht! Die Bundesregierung hält an der nuklearen Teilhabe fest. Die Blockade des Vertrags durch die Atomwaffenstaaten muss aufgebrochen werden!
    Zahlreiche Städte haben den Städteappell unterzeichnet, sich für den Verbotsvertrag einzusetzen, darunter Washington, Toronto, Sydney, Manchester und Los Angeles. In Deutschland haben sich bislang 20 Städte dem Appell angeschlossen, darunter Berlin, München und auch das Bundesland Bremen. In Hamburg haben 34 Bürgerschaftsabgeordnete den ICAN-Abgeordnetenappell unterzeichnet und sich damit verpflichtet, sich für den Verbotsvertrag einzusetzen: Die Fraktionen der Grünen und der Linken haben den Abgeordnetenappell komplett unterzeichnet sowie eine Reihe von Sozialdemokraten.
    Wir wollen zusammen mit Abgeordneten auf dieser Veranstaltung diskutieren, wie wir in Hamburg zu einem Bürgerschaftsbeschluss wie in Bremen kommen, mit dem der Senat aufgefordert wird, sich im Bund für die Unterzeichnung und die Ratifizierung des Atomwaffenverbotsvertrags einzusetzen.
    Ort: Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 15, Raum AB
    Veranstalter: Hamburger Forum und ICAN Hamburg - Flugblatt zur Veranstaltung

 

  • Dienstag, den 28. Mai, 19 Uhr, Veranstaltung: Stopp Air Base Ramstein - Keinen Drohnenkrieg!
    Vortrag und Diskussion mit Reiner Braun, Kampagne"Stopp Air Base Ramstein" und Co-Präsident des Internationalen Friedensbüros (IPB)
    Der US-Militärstützpunkt Ramstein ist ein zentrales Drehkreuz für die Vorbereitung und Durchführung völkerrechtswidriger Angriffskriege. Die meisten tödlichen Einsätze US-amerikanischer Kampfdrohnen werden über die dortige Satelliten-Relaisstation durchgeführt. In Pakistan, Jemen und Somalia wurden so fast 5.000 Menschen außergerichtlich getötet - sowie über 13.000 im Afghanistan-Krieg. Ungezählte Opfer gab es durch US-Drohnen im Irak, in Syrien und in Libyen. Die große Mehrzahl der Opfer waren Unbeteiligte wie Frauen, Kinder und alte Menschen. Die Mordbefehle werden per Joystick über die Satelliten-Relaisstation in Ramstein an die jeweiligen Drohnen übermittelt.
    Außergerichtliches Töten von BürgerInnen anderer Staaten auf deren Territorien verstößt nicht nur gegen die Menschenrechts-Charta der UNO und gegen das Völkerrecht, sondern auch - wenn das Verbrechen von deutschem Hoheitsgebiet ausgeht - gegen unser Grundgesetz. Dagegen wendet sich die Kampagne "Stopp Air Base Ramstein" und fordert vom Deutschen Bundestag und von der Bundesregierung, den USA die Nutzung von Ramstein als Basis zur Drohnenkriegsführung zu verbieten und die Satelliten-Relaisstation zu schließen, zugleich selbst auf die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr zu verzichten und die Einführung von Kampfrobotern im Militär zu ächten.
    Ort: W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Nernstweg 32-34, Altona
    Veranstalter: attac Hamburg und Hamburger Forum - Flugblatt zur Veranstaltung

 

  • Sonntag, dem 19. Mai, ab 12 Uhr, Demonstration: Ein Europa für Alle - Deine Stimme gegen Nationalismus!
    Auftakt: 12 Uhr Rathausmarkt
    Demo-Route: Rathausmarkt - Jungfernstieg - Valentinskamp - Ludwig-Erhard-Straße - Deichtorplatz - Klosterwall - Mönckebergstraße - Rathausmarkt
    Veranstalter: zahlreiche Hamburger Organisationen und Initiativen - weitere Informationen
    In Hamburg ruft auch das Hamburger Forum zur Beteiligung auf: Flugblatt des Hamburger Forums
    In Berlin, Frankfurt, Köln, Leipzig, München und Stuttgart finden am gleichen Tag weitere Europa-Großdemonstrationen statt. Die Kooperation für den Frieden ruft die Mitglieder der ihr angeschlossenen Organisationen und Initiativen sowie alle friedensbewegten Menschen auf, sich an diesen Demos zu beteiligen. Aufruf der Kooperation für den Frieden

 

  • Mittwoch, den 15., und Donnerstag, den 16. Mai, jeweils 8:45 Uhr: Aktionen zum Sparkassentag: Raus aus Kohle und Rüstung!
    Am 15. und 16. Mai findet in Hamburg der Sparkassentag statt. Zu diesem Anlass organisiert die Umweltorganisation "urgewald" Aktionen gegen das Investment in Kohle und Rüstung:
    Die Fondsgesellschaft Deka Investment investiert in die Kohle- und Rüstungsindustrie. Eigentümer der Deka Investment sind die Sparkassen, die auch die Fonds der Deka Investment an ihre Kunden vertreiben.
    Urgewald fordert, dass die Deka Investment Unternehmen aus Ihren Fonds ausschließen soll, die Rüstungsgüter an kriegführende Staaten liefern oder besonders kontroverse Waffensysteme (ABC- und autonome Waffen) herstellen und die trotz Klimakrise am Kohlegeschäft festhalten oder es sogar ausbauen wollen.
    Treffpunkt: Messe Eingang Ost, St.-Petersburger-Straße/Bei den Kirchhöfen
    Veranstalter: urgewald - Faltblatt zur Aktion - Das Hamburger Forum unterstützt diese Aktionen.

 

 

  • Hamburger Ostermarsch 2019:
    Abrüsten statt aufrüsten! - Atomwaffen abschaffen! - Entspannungspolitik jetzt!

    Aufruf zum Hamburger Ostermarsch 2019 (die Unterschriftensammlung ist abgeschlossen)

 

Ostermontag, 22. April

  • Beginn des Ostermarsches um 12 Uhr, Sankt-Georgs-Kirchhof (U-/S-Bahn Hauptbahnhof)
  • vorher um 11:30 Uhr Osterandacht in der Dreieinigkeitskirche
  • Abschlusskundgebung und Friedensfest 13:30 Uhr auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz

 

Flugblatt des Hamburger Forums - Plakat zum Hamburger Ostermarsch 2019

Aufruf des DGB Hamburg zum Ostermarsch 2019

 

NDR-Interview mit Sönke Wandschneider, Hamburger Forum, zur Geschichte der Friedensbewegung und der Ostermärsche

 

Hamburger Ostermarsch 2019:

Filmische Impressionen von Marco Gasch und Fotos von Reinhard Schwandt

Rede von Alain Rouy und Grußwort von Thea Rann

 

 

 

Informationen zu den früheren Veranstaltungen und Aktionen des Hamburger Forums finden Sie im Archiv.