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Friedenspolitische Termine in Hamburg

Auf dieser Seite dokumentieren wir friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg im aktuellen Monat und in den Folgemonaten.

Die Seite wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. Bitte teilt uns (möglichst frühzeitig) Eure Aktivitäten und Veranstaltungen mit:

 

 

August 2019

 

  • Dienstag, den 6. August, 16 Uhr, Kundgebung: Hiroshima und Nagasaki mahnen
    auf dem Temporären Hiroshima-Platz in der Mönckebergstraße neben der Sankt-Petri-Kirche

    Rednerinnen und Redner: Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin; Dr. Jens-Martin Kruse, Hauptpastor der St.-Petri-Kirche; Dr. Markus Gunkel, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.; Jochen Rasch, ICAN Hamburg; Axel Richter, Ev. Luth. Kirchenkreis Hamburg Ost

    Kulturbeiträge: Performance zu Hiroshima von Sachiko Hara (Schauspielerin am Hamburger Schauspielhaus); Musik vom Toto Lightman Kinderchor

    Im Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki und an die Opfer aller Kriege richtet der Künstler Axel Richter vom 6. bis 9. August 2019, den Jahrestagen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, auf der Hamburger Mönckebergstraße einen temporären Hiroshimaplatz und einen Nagasakiplatz ein.

    Die Erinnerung mahnt uns, wachsam zu sein: Derzeit rüsten alle Atomwaffenstaaten auf. Die in Deutschland stationierten Atomwaffen werden demnächst durch die modernsten Atomwaffen der USA ersetzt. Mit dem Ende des INF-Vertrags droht ein neues Wettrüsten in Europa. Ein Bündnis Hamburger Friedensorganisationen ruft die Hamburgische Bürgerschaft deshalb mit der Kundgebung und einer viertägigen Kunstaktion dazu auf, sich zu dem 2017 in der UNO beschlossenen Atomwaffenverbotsvertrag zu bekennen.

    Beteiligte Organisationen: DFG-VK; Hamburger Forum; IPPNW-ICAN Gruppe Hamburg; KunstHaus am Schüberg / Ev. Luth. Kirchenkreis Ost - Flugblatt zur Aktion - Kunstprojekt Axel Richter
    Flugblatt des Hamburger Forums zum Hiroshima-Tag 2019

    In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf den Aufruf: NEIN zur radioaktiv strahlenden Olympiade in Japan! hinweisen.

 

  • Samstag, den 10. August, 16 Uhr, Demonstration: Schluss mit der türkischen Aggression - Kein Krieg in Nordsyrien!
    Fast unbeachtet führt die türkische Armee bereits seit Monaten ihren Krieg gegen die Kurden im Nord-Irak. Und aktuell kündigt Erdogan täglich den Einmarsch der türkischen Armee in Nordsyrien an. Mit der Demonstration wird gegen diesen angekündigten Krieg protestiert.
    Forderungen:
    • Keine Unterstützung für Erdogan, sein Regime und seinen Krieg!
    • Keine Waffenlieferung und keine finanzielle oder politische Beihilfe zur türkischen Vernichtungspolitik!
    • Solidarität mit den Volksverteidigungseinheiten in Nordsyrien!
    Treffpunkt: S-Bahnhof Sternschanze
    Veranstalter: NAV-DEM / Hamburg (Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e.V.) - Flugblatt zur Demonstration

 

  • Freitag, den 16. September, ab 17 Uhr, Kundgebung: Lampedusa Hamburg und Seebrücke vereint für die Rechte der Geflüchteten und Migrant*innen - Hamburg, was tust du?
    Die Lage auf dem Mittelmeer, vor Italien, spitzt sich wieder zu. Auf der "Open Arms“ und der "Ocean Viking" harren insgesamt 507 Menschen bei brütender Hitze auf engstem Raum aus und warten auf die Entscheidung, einen sicheren Hafen einlaufen zu können. Wieder geht das Wegducken und Geschacher um die Aufnahme der geflüchteten Menschen los und offenbart das eklatante Scheitern einer europäischen Migrationspolitik!
    Wir fordern die sofortige Einfahrt in sichere Häfen und die menschenwürdige Aufnahme und Unterbringung der geflüchteten Menschen!
    Wir fordern den Hamburger Senat, die SPD und die Grünen auf, sich aktiv und energisch für die Umsetzung ihrer selbst gesteckten Ansprüche einzusetzen, statt Geflüchtete weiterhin zu unterdrücken und abzuschieben!
    Ort: Lampedusa-Zelt, Steindamm 2, Ecke Adenauerallee
    Veranstalter: Lampedusa Hamburg and Seebrücke united for refugees’ and migrants’ rights - Flugblatt zur Veranstaltung (deutsch u. englisch)

 

  • Freitag, den 16. August (17 Uhr), bis Sonntag, den 18. August (18 Uhr): Methfesselfest: Mit Vergnügen Position beziehen!
    Frieden und Perspektiven schaffen - Eimsbüttel gegen die Ausbeutung von Natur und Mensch
    Mit zahlreichen Veranstaltungen, Kinderfest, Anwohnerflohmarkt und vielem mehr: Programm Methfesselfest 2019
    Ort: Else-Rauch-Platz, Eimsbüttel (Nähe U-Bahn Lutterothstraße)
    Veranstalter: zahlreiche politische und gesellschaftliche Initiativen
    weitere Informationen: http://www.methfesselfest.de - Plakat zum Fest

 

 

September 2019

 

  • Sonntag, den 1. September, 13 Uhr, Demonstration zum Antikriegstag: Kriege beenden - abrüsten! - Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen! - Entspannungspolitik jetzt!

    • Auftakt: 13 Uhr am Deserteursdenkmal (S-Bahn Dammtor/U-Bahn Stephansplatz)
    • Abschlusskundgebung: 14:30 Uhr am Gewerkschaftshaus Besenbinderhof

    Redner:
    • Andreas Zumach, Internationaler Korrespondent bei der UNO in Genf für verschiedene Zeitungen und Rundfunksender; in den achtziger Jahren Sprecher des bundesweiten Koordinierungsausschusses der Friedensbewegung
    • Zaklin Nastic, MdB, Die Linke, Mitglied der deutschpolnischen Parlamentariergruppe
    • Olaf Harms, ver.diVorsitzender Hamburg
     

    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt/Aufruf des Hamburger Forums zum Antikriegstag 2019 - Plakat zum Antikriegstag 2019

     

    • Vor der Antikriegstags-Demonstration

       

      • um 11-13 Uhr findet am Ausgangspunkt der Demo (Deserteursdenkmal) ein Antikriegs-Programm der Willi-Bredel-Gesellschaft und der DFG-VK statt:
        Theater, Performance, Kurzlesung und Gesang - u.a. "Carl Bergens zeitgemäße Wirrungen" mit Theaterteam "Antikriegsambulanz" - Performance "Der Schrei" mit "teatro mobile"
        Flugblatt zum Antikriegs-Programm

     

    • Im Anschluss an die Demo um 15 Uhr:
      Veranstaltung des ver.di-Arbeitskreises Frieden: 80 Jahre nach dem Überfall auf Polen: Kriege und Kriegsgefahren heute
      Referent: Andreas Zumach
      Ort: Gewerkschaftshaus Besenbinderhof, Raum Klub - Flugblatt zur Veranstaltung

 

 

 

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.