Friedenspolitische Termine in Hamburg

Auf dieser Seite dokumentieren wir friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg im aktuellen Monat und in den Folgemonaten.

Die Seite wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. Bitte teilt uns (möglichst frühzeitig) Eure Aktivitäten und Veranstaltungen mit:

 

 

 

Juni 2021

 

 

 

  • Samstag, den 12. Juni, 15 Uhr, Demonstration gegen den Krieg der Türkei in Nord-Irak (Südkurdistan)
    Der türkische Staat eskaliert seine am 23. April begonnene Invasionsoffensive in Südkurdistan (Nord-Irak) immer weiter. Doch weltweit wird dieser Krieg überhaupt nicht wahrgenommen! Trotz Kriegsverbrechen - wie die Zerstörung von Dörfern und der Luftangriff auf das Flüchtlingslager Mexmûr - schweigt die internationale Öffentlichkeit. Um dieses Schweigen zu brechen, ruft der größte kurdische Dachverband in Europa, KCDK-E, zu Protestaktionen weltweit auf.
    Ort: Gänsemarkt
    Veranstalter in Hamburg: Tatort Kurdistan, Hamburg, u. a. - Flugblatt zur Demonstration

 

  • Samstag, den 19. Juni, ab 12 Uhr, Demonstration: Zum 80sten Jahrestag des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion:
    Für Abrüstung und Entspannungspolitik! Für Frieden mit Russland und China
    • 12 Uhr Auftaktkundgebung Am Feenteich
    • 13-14 Uhr Demonstration zum Bahnhof Barmbek
    • 14 Uhr Kundgebung der Volksinitiative gegen Rüstungsexporte am Barmbeker Bahnhof

    Wir fordern von der alten und der künftigen Bundesregierung:
    • Entspannungspolitik gegenüber Russland und China
    • Senkung des Rüstungsetats
    • Verbot von Rüstungsexporten
    • Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr•Keine Beschaffung von atomwaffenfähigen Kampfflugzeugen
    • Abzug der US-Atombomben aus Büchel
    • Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag

    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Demonstration

 

  • Samstag, den 19. Juni, 14 Uhr, Demonstration: "Kein Vergessen - Kein Einzelfall"
    Im Gedenken an Süleyman Taşköprü - Für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des NSU-Komplex in Hamburg
    Vor 20 Jahren, am 27. Juni 2001 wurde Süleyman Taşköprü in seinem Geschäft in der Bahrenfelder Schützenstraße von Mitgliedern des rechtsterroristischen Netzwerks "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) ermordet. Zwei der Täter wurden beim Verlassen des Ladens von Süleyman Taşköprüs Vater gesehen. Die Polizei ignorierte jedoch die Aussagen des Vaters, dass es sich um blonde Männer handelte, und suchte fast ausschließlich nach dunkelhaarigen Tätern eines sogenannten "südländischen Typs". Zudem richteten die Hamburger BeamtInnen die Ermittlungen ausschließlich gegen Süleyman Taşköprü, seine Familie und sein Umfeld.
    Obwohl die rechtsterroristischen MörderInnen sich vor 10 Jahren enttarnten, folgten bis heute in Hamburg kaum nennenswerte Taten der Aufklärung und Verhinderung rassistischer Gewalt.
    Als Hamburger Öffentlichkeit rufen wir daher zu einer Demonstration anlässlich des 20. Todestags von Süleyman Taşköprü auf.
    Kein Vergessen – Kein Einzelfall – Von Hamburg nach Hanau zieht sich eine rassistische Geschichte.
    Ort: Bahnhof Altona
    Veranstalter: Aktionsbündnis Hamburg nach Hanau - weitere Informationen

 

  • Donnerstag, den 24. Juni, 19 Uhr, Online-Veranstaltung: Kein Werben fürs Töten und Sterben. Bundeswehr raus aus den Schulen!
    Deutschland ist seit längerem wieder in vielen Ländern der Welt militärisch aktiv. Damit so wirtschaftliche und machtpolitische Interessen gesichert werden können, wird die Bundeswehr umstrukturiert und es wird immer mehr Geld in Rüstung gesteckt. Für die Kriegspolitik der Bundesregierung, für die Auslandseinsätze, sollen auch neue Soldatinnen und Soldaten rekrutiert werden. Die Schulen sind dabei ein zentraler Ort, an dem Jugendoffiziere und "Karriereberater" der Armee ihre Touren machen und versuchen, junge Menschen zu überzeugen.
    Wir werden darüber diskutieren, warum die Bundeswehr in die Schulen kommt, was sie dort überhaupt macht und was wir dagegen tun können.
    Jugend-Veranstaltung via zoom.
    Veranstalter: Veranstalter: Bildung ohne Bundeswehr (BoB), DIDF-Jugend, SDAJ, Internationaler Jugendverein Hamburg (IJV)
    Zoom-Daten:
    Meeting ID: 875 9985 1836
    Passcode: 714967

 

  • Sonntag, den 27. Juni, 17 Uhr, Filmvorführung: Komm und sieh! von Elem Klimow, 1985
    Mit einer Einleitung von Hannes Heer, Historiker
    im Rahmen der Filmreihe der VVN-BdA Hamburg: Täter - Opfer - Widerstand
    Am 22. Juni 1941 überfielen die Armeen Hitlerdeutschlands und ihrer Verbündeten die Sowjetunion. Damit begann das letzte Kapitel der Aggression des deutschen Faschismus gegen die Menschen Europas und darüber hinaus. In Erinnerung an alle Menschen, die sich an dieser Front für die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln und die Schaffung einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit eingesetzt haben, treten wir ein:
    • für eine angemessene Erinnerung und Würdigung der Millionen Opfer des Vernichtungskrieges
    • gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus und Rehabilitierung von NS-KollaborateurInnen
    • für eine Friedenspolitik, die im Dialog mit Russland und den anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion eine neue Politik der Entspannung und Abrüstung in Europa ermöglicht

    Ort: Kommunales Kino METROPOLIS - Kleine Theaterstraße 10
    Vorverkauf ab 8. Juni unter https://www.metropoliskino.de/index.php?id=83 - bitte beachtet die Corona-Regeln im Kino
    Veranstalter: VVN-BdA - weitere Informationen

 

 

 

 

 

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.