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Friedenspolitische Termine in Hamburg

Auf dieser Seite dokumentieren wir friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg im aktuellen Monat und in den Folgemonaten.

Die Seite wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. Bitte teilt uns (möglichst frühzeitig) Eure Aktivitäten und Veranstaltungen mit:

 

 

Januar 2020

 

 

  • Donnerstag, den 9. Januar, 16-18 Uhr, Vortrag: Friedensbewegung - eine Geschichtsbetrachtung ab 1945
    mit Willi Bartels und Dr. Markus Gunkel, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
    im Rahmen der Ringvorlesung "Friedensbildung – Grundlagen und Fallbeispiele"
    Ort: Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8 ("ErzWiss"), Anna-Siemsen-Hörsaal

 

  • Freitag, den 10. Januar, ab 18 Uhr, Veranstaltung: KlimaFrieden
    Im Rahmen der Themenreihe 2019 / 2020: Klimawandel - Gerechtigkeit und Frieden im Wandel?
    Es diskutieren u. a. Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Arbeitsgruppe Integrative Geographie, Fachbereich Geowissenschaften, Universität Hamburg; Dr. Stefanie Baasch, Umweltpsychologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Universität Bremen; Sam Schamp, Bewegung "extinction rebellion", Hamburg; mit Praxisbeispiel: Sophia Ziese, Zero Waste e.V., Berlin; Moderation: Prof. Dr. Fernando Enns, Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen, Universität Hamburg
    Ort: Mennonitenkirche Hamburg, Mennonitenstr. 20
    Veranstalter: Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen der Universität Hamburg – weitere Informationen

 

  • Dienstag, den 14. Januar, 19 Uhr, Infoveranstaltung zur Wiederbelebung der Friedensinitiative: Wächst die Kriegsgefahr?
    Uns treibt die Sorge um, dass neben den schlimmen Kriegen in vielen Teilen der Welt jetzt auch wieder die Gefahr eines großen Krieges und selbst eines Krieges in Europa zunimmt. Hier ein paar Schlaglichter: Gigantische Zuwächse bei den Rüstungsausgaben; neue amerikanische Militärstrategie, die Vorbereitung eines Krieges gegen Russland und China als Hauptziel benennt; Kündigung des INF-Vertrags über ein Verbot von landgestützten atomaren Mittelstreckenraketen und geplante Stationierung solcher Raketen in einem Ring um China und in Europa; Sanktionen und Handelskriege, die schon immer Vorstufe eines Krieges mit Waffen waren; ein Manöver im Frühjahr 2020 (Defender 2020), in dem es um die Verlegung einer kompletten US-Division an die russische Grenze mit Deutschland als Drehscheibe geht.
    Solche Nachrichten sind der Grund, warum wir die Friedensinitiativen in Wilhelmsburg und Harburg wiederbeleben möchten. Zur Vorbereitung einer Neugründung laden wir zu einer Veranstaltung, in der Sie und wir mit einem Fachmann über den Ernst der Lage diskutieren können: mit Jörg Kronauer zum Thema: Die Gefahr eines Krieges steigt – auch in Europa! - Eine breite Friedensbewegung tut not!
    Ort: Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestr. 20 - Kontakt: A. Wolf, 0176 8125 7841; Flugblatt zur Veranstaltung

 

  • Donnerstag, den 16. Januar, 19 Uhr, Veranstaltung: Verantwortung übernehmen – Hamburg für das Atomwaffenverbot
    mit Dr. Inga Blum, Vorstand der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW e.V.); Antje Heider-Rottwilm, Vorsitzende von Church and Peace e.V.; Christoph von Lieven, Greenpeace; Holger Griebner, Arbeitskreis Demokratie und Frieden, DGB Hamburg; Dirk Kienscherf, SPD; Michael Gwosdz, Grüne.
    Die Hamburger Ärztin Dr. med. Inga Blum wurde eingeladen, am 28. Januar 2020 vor dem Stadtparlament von New York City über die humanitären Folgen von Atomwaffen auszusagen. New York wird sich in Kürze dem Städteappell der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) anschließen und damit die US Regierung auffordern, dem Vertrag über ein Verbot von Atomwaffen beizutreten, der 2017 in den Vereinten Nationen beschlossen wurde. Außerdem wird sich New York zur atomwaffenfreien Zone erklären und die städtischen Rentenkassen werden nicht langer in Atomwaffenhersteller investieren.
    In Deutschland haben sich bereits 64 Städte - darunter fast alle Landeshauptstädte - dem ICAN-Städteappell angeschlossen. Ein Hamburger Bürgerschaftsbeschluss kann den Weg ebnen, über den Bundesrat die Bundesregierung dazu zu bewegen, dem Atomwaffenverbotsvertrag der UNO von 2017 beizutreten.
    Ort: Krypta des Mahnmals St. Nikolai, Willy-Brandt-Str. 60
    Veranstalter: IPPNW/ICAN-Gruppe Hamburg - Flugblatt zur Veranstaltung

 

  • Freitag, den 17. Januar, 18 Uhr, Diskussionsvortrag: Die Lage in Rojava – Wie geht es weiter?
    mit Kerem Schamberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Universität München, Buchautor und Aktivist.
    Als am 6. Oktober 2019 der türkische Präsident Erdogan den Befehl zur Militärinvasion in das kurdisch dominierte und multiethnisch selbstverwaltete Rojava gab, endete der Kampf der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) mit internationaler Unterstützung gegen den "Islamischen Staat" (IS). Im Zuge dieses Kampfes befreiten sie die Region und errichteten ein de facto autonomes Selbstverwaltungsgebiet in Nord-Ostsyrien. Die türkische Invasion führte nicht nur zu einer humanitären Katastrophe, sondern birgt auch enorme politische Konsequenzen für die gesamte Region. Die Kurd*innen werden zwischen den Interessen der Groß- und Regionalmächte zerrieben - die internationale Politik versucht, sich ihrer Mitverantwortung zu entziehen.
    Ort: Gewerkschaftshaus, Raum Tarpenbek, Besenbinderhof 57
    Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der marxistischen Linken Hamburg und NAV-DEM - weitere Informationen

 

  • Samstag, den 18. Januar, 13-17 Uhr, Aktionsberatung gegen das NATO-Manöver "Defender 2020"
    Zehntausende US-Soldaten werden im Frühjahr nach Europa verschifft – so viele wie seit dreißig Jahren nicht mehr –, um am NATO-Großmanöver "Defender 2020" teilzunehmen. Dreh- und Angelpunkt der Kriegsspiele wird Deutschland. Wir wollen gegen die Manöver protestieren und uns für Diplomatie und friedliche Beziehungen zu Russland einsetzen.
    Wir wollen in einem ersten norddeutschen Vernetzungstreffen abstimmen, was wir als Friedens- und Antikriegsgruppen politisch und aktionsorientiert unternehmen können. Zur besseren Planung bitte anmelden per E-Mail: .
    Ort: Curio-Haus (Hinterhof), Rothenbaumchaussee 15
    Veranstalter: Hamburger Forum, Bremer Friedensforum, Aufstehen – Flugblatt zur Aktionskonferenz

 

  • Sonntag, den 19. Januar, 12 Uhr, Gegen das Vergessen: Aussortierte: Auf dieser schiefen Ebene gab es kein Halten. NS-"Euthanasie" und ihre Folgen
    75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945

    Gespräch, Film, Lesung, Musik mit Esther Bejarano, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück; drei Generationen der Familie Sperling/Kosemund; Harald Jenner, Historiker; Dagmar Fohl, Autorin von "Frieda", Roman über die Künstlerin Elfriede Lohse-Wächtler (1899-1940); Michael Weber, Schauspieler; musikalische Begleitung: Stefan Goreiski mit der Gruppe 'A Mekhaye'
    Ort: Polittbüro, Steindamm 45 (Nähe Hbf/U-Bahn Lohmühlenstr.)
    Eintritt frei - mit dem Rollstuhl erreichbar - bei Voranmeldung wird in Deutsche Gebärdensprache und Schrift gedolmetscht
    Veranstalter: Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg)

 

 

 

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.