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Friedenspolitische Termine in Hamburg

Auf dieser Seite dokumentieren wir friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg im aktuellen Monat und in den Folgemonaten.

Die Seite wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. Bitte teilt uns (möglichst frühzeitig) Eure Aktivitäten und Veranstaltungen mit:

 

 

November 2019

 

 

  • Donnerstag, den 7. November, 19.30 Uhr, Gedenken an die Pogromnacht 1938
    "Eine falsch eingesetzte Feder machte den Schalter unbrauchbar" – Zwangsarbeit bei Siemens und Sabotage im Frauen-KZ Ravensbrück
    mit Esther Bejarano, Ilse Jacob, Rosel Vadehra-Jonas, Dr. Henning Fischer u. a.
    anschließend Konzert mit Bejarano & Microphone Mafia
    Ort: Hörsaal des FB SozÖk (früher HWP), Uni Campus, Von-Melle-Park 9
    Veranstalter: Auschwitz-Komitee in der BRD e.V. – Flugblatt zur Veranstaltung

 

  • Freitag, den 8. November, 18 Uhr, Reisebericht einer Hamburger Delegation nach Nordirak vom 5. bis 11. Oktober 2019:
    Trump, Putin und Assad verkünden Frieden für Kurdistan. Die Realität sieht anders aus – Einschätzung der aktuellen Lage

    Ort: Rathaus Altona, Kollegiensaal
    Veranstalter: Die Linke, Bezirksfraktion Altona – Flugblatt zur Veranstaltung

 

  • Sonntag, den 10. November, 14:30 bis 16:00 Uhr, Mahnwache anlässlich des 81. Jahrestags der Reichspogromnacht
    Erinnerung und Mahnung!
    …an diesem Ort wurde im faschistischen Deutschland am 9. November 1938 die Bornplatz-Synagoge angezündet.

    Ort: Joseph-Carlebach-Platz (Grindelhof) – Flugblatt zur Veranstaltung
    Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA); Liberale Jüdische Gemeinde; Universität Hamburg – Unterstützer: Auschwitz-Komitee in der BRD e.V.; AK gegen Rechts der SPD Hamburg; ver.di Landesbezirk Hamburg; GEW Landesverband Hamburg; AStA Universität Hamburg; Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.

 

  • Mittwoch, den 13. November, 19 Uhr, TATORT Kurdistan Café im November: Krieg gegen Rojava - aktuelle Lage und Widerstand
    Am 9. Oktober begann die Türkei unter dem Schirm der NATO und Russlands ihren Angriffskrieg auf die verbliebenen Kantone Rojavas. Im Januar 2018 war sie bereits in Afrin eingefallen und hält dieses seitdem mithilfe dschihadistischer Milizen besetzt.
    Erneut sind Flucht, Vertreibung, Verschleppungen und andere Menschenrechtsverletzungen, ein Wiederaufleben des IS und die ökonomische Beschlagnahme der Produktionsmittel der lokalen Bevölkerung die Folgen.
    Die "Lösungen" und "Verhandlungen" der regionalen und globalen Machthabenden dienen nur eigenen Interessen und finden ohne die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und ihrer gewählten Vertretungen statt.
    Wie geht die Selbstverwaltung von Nordostsyrien mit der aktuellen Lage um? Wie ist die Situation in den Lagern der Geflüchteten? Was ist mit den vielfältigen Strukturen dieses basisdemokratischen, feministischen und ökologischen Projektes? Wie steht es um den Widerstand vor Ort? Diesen und vielen weiteren Fragen versuchen wir nachzugehen in unserem TATORT Kurdistan Café im November.
    Ort: Centro Sociale, Sternstraße 2 (U3-Feldstraße)
    Veranstalter: TATORT Kurdistan Hamburg im Bündnis "Hamburg für Rojava"  - Flugblatt zur Veranstaltung

 

  • Samstag, den 16. November, 19 Uhr, Vortrag und Diskussion: Die Rechtsentwicklung in Israel und ihre Rezeption in Deutschland
    Vortrag von Moshe Zuckermann (Tel Aviv), Historiker, Soziologe und Autor zahlreicher Studien zum Nahost-Konflikt, Holocaust-Gedenken und zu den Antisemitismus-Debatten in Deutschland und Israel.
    Anschließend Diskussion mit Rolf Becker und Norman Paech
    Bei den Wahlen in Israel gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen radikal nationalistischen Parteien. Benjamin Netanjahu, Benny Gantz und Avigdor Liebermann waren erfolgreich mit Versprechen (u.a. der Annexion des Westjordantals), deren Umsetzung eine Zuspitzung der permanenten Völkerrechtsbrüche und die vollständige Entrechtung der Palästinenser zur Folge haben würde. Die parlamentarisch verankerte Siedlerbewegung hat längst freie Hand in den besetzten Gebieten und die Repression gegen die linke Opposition wird verschärft.
    CDU/CSU, SPD, FDP, AfD und Grüne, ebenso Meinungsmacher-Medien, Gewerkschaften und NGOs unterstützen sie durch die Verleumdung jeglicher Kritik an israelischer Regierungspolitik als "Antisemitismus" und durch ideologische Inszenierungen wie "Deutschland trägt Kippa". Auch Vertreter der Partei Die Linke, "Antifas" und andere außerparlamentarische Linke versammeln sich im Lager der zur deutschen Staatsräson erklärten "Israelsolidarität" - die sich zunehmend aggressiv vor allem gegen das humanistische Judentum richtet.
    Ort: Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2
    Veranstalter: Assoziation Dämmerung

 

  • Montag, den 18. November, 19 Uhr, "Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst. Wie man Manipulationen durchschaut" – Buchvorstellung und Diskussion mit Albrecht Müller
    Publizist und Hochschuldozent Rainer Burchardt interviewt Albrecht Müller zu dessen neuem Buch, das über Methoden der Meinungsmanipulation aufklärt: In Fragen, die die Bundesrepublik Deutschland betreffen, wie auch in den Fragen von Krieg und Frieden "haben die Medien schon lange ihre Bedeutung als Vierte Gewalt und Korrektiv im System der Gewaltenteilung verloren" (Albrecht Müller).
    Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12
    Die Veranstaltung ist kostenlos und selbstorganisiert. Um die Kosten zu decken, sind die Veranstalter für eine kleine Spende dankbar.
    Veranstalter: NachDenkSeiten Gesprächskreis Hamburg, in Kooperation mit: Hamburger Forum, attac Hamburg, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hamburg
    Weitere Informationen: https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=55281

 

  • Montag, den 18. November, 19 Uhr, Friedensliederabend von pbi Deutschland
    Wieder einmal haben sich befreundete Musikgruppen um Pastor Uwe Heinrich vorbereitet, um Musik zu spielen, die Gedanken zum Frieden trägt. Ein paar Stücke stammen dabei aus dem Friedensliederbuch von Manfred Bonson, der über Jahrzehnte Folkmusik gesammelt und gesendet hat - unter anderem auch im NDR. Dabei kommen Gitarren, Ukulele, Banjo, Saxofone, Concertinas und Akkördiöne ans Ohr und natürlich Gesang! Einige Stücke eigenen sich gut zum Mitsingen.
    In der Pause wird Heinke Wendt, langjähriger Vorstand von pbi Deutschland, über die Friedens- und Menschenrechtsarbeit von peace brigades international (pbi) berichten.
    Ort: Maria-Magdalena-Kirche, Achtern-Born 127
    Veranstalter: pbi Deutschland und Ev.-Luth. Maria-Magdalena-Kirchengemeinde
    Der Eintritt ist frei, Spenden für pbi sind erbeten.

 

  • Montag, den 25. November, 19 Uhr, Dokumentarfilm: Gaza - Leben an der Grenze (Deutschland 2018)
    Eingeschlossen von Ägypten, Israel und dem Mittelmeer leben circa zwei Millionen Menschen in dem nur 365 Quadratkilometer großen Gazastreifen. Er ist überfüllt - laut Prognosen der Vereinten Nationen wird Gaza 2020 eigentlich unbewohnbar sein. Schon jetzt liegt die Arbeitslosigkeit bei 50 Prozent, Strom gibt es jeden Tag nur vier Stunden, und das Wasser ist oft nicht trinkbar. In den letzten zehn Jahren haben die Bewohner drei blutige Kriege erlebt.
    Das ungewöhnliche Team aus Regisseur Garry Keane und dem ebenfalls Regie führenden Kameramann Andrew McConnell ist den unterschiedlichsten Menschen zwischen 2014 und 2018 durch ihren Alltag gefolgt und begleitet junge Männer zu den brutalen Auseinandersetzungen am Grenzzaun bis hinein in die Krankenhäuser.
    Ort: Werkstatt 3 (W3), Nernstweg 32-34 - Eintritt frei
    Veranstalter: Attac Hamburg - Flugblatt zur Veranstaltung

 

 

  • Donnerstag, den 28. November, 20 Uhr, Kai Degenhardt: Von wegen Untergang – Lieder gegen Rassismus, Heimat und Krieg
    Klima-Kollaps – Atom-Apokalypse – Weltuntergang! – Dagegen hilft nur: die Wahrheit über diese barbarische Produktions- und Destruktionsweise sagen, schreiben und – davon singen. Kai Degenhardt, Sohn und langjähriger musikalischer Mitstreiter des 2011 gestorbenen Franz Josef Degenhardt, ist selbst politischer Liedermacher und steht in dieser Tradition des Genres, welche das deutschsprachige Lied in den 1960er Jahren erst wieder singbar machte. Nämlich durch eine textlich klare antifaschistische Haltung und eine selbstverständliche Bezugnahme auf das konkret Gesellschaftliche und die darin wirkenden Herrschaftsverhältnisse.
    In seinem aktuellen Programm spielt er nicht nur Stücke seines Albums "Auf anderen Routen", das im September 2018 zur CD des Monats der Liederbestenliste gewählt wurde. Es werden auch ein paar ältere, solche aus der Liederkiste der linken Bewegung und natürlich auch Songs aus dem Werk seines Vaters auf der Liste stehen, die auf fast unheimliche Weise heute wieder von geradezu erschütternder Aktualität sind. – Weitere Informationen: www.kai-degenhardt.de
    Ort: Polittbüro, Steindamm 45 - Eintritt: 15,-/erm. 10,- Euro (Reservierung über 040 - 280 55 467) - Flugblatt zur Veranstaltung

 

 

 

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.