Friedenspolitische Termine in Hamburg

 
JANUAR 2019
 

 

  • Samstag, den 12. Januar, 9:30 bis 16:00 Uhr, Kundgebung vor der Jobmesse im Cruisecenter Altona
    Auf der Jobmesse im Cruisecenter Altona wirbt die Bundeswehr um Rekruten und Anerkennung für ihre Kriege. In ihren Strategiepapieren schreiben die Herrschenden der BRD selbst: Ohne Nachwuchs und breite Zustimmung der Bevölkerung können sie ihre Kriege nicht führen und schon gar nicht gewinnen.
    Setzen wir ihrer Kriegspropaganda gemeinsam etwas entgegen!
    Wir wollen ihre Kriege nicht!
    Hoch die internationale Solidarität!

    Ort: Van-der-Smissen-Straße 5
    Veranstalter: Bildung ohne Bundeswehr (BoB)

 

  • Sonntag, den 13. Januar, 13 Uhr, Veranstaltung des Auschwitz-Komitees: Gegen das Vergessen - 74 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 - Gemeinsam gegen den Hass – Erinnern heißt handeln
    Esther Bejarano, die Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, hofft: "Nach Chemnitz haben in Berlin eine Viertelmillion Menschen demonstriert. In Hamburg, München und anderswo waren Tausende auf den Straßen, um für eine offene und freie Gesellschaft, für Solidarität statt Ausgrenzung zu demonstrieren. Das macht Hoffnung und ist ein starkes Zeichen, dass wir Rechtsruck, Rassismus und Antisemitismus stoppen können. Gemeinsam mit den Vielen gegen das Vergessen, gegen die, die Geschichte umschreiben und überschreiben wollen. Es gibt keine Gegenwart und keine Zukunft ohne die Vergangenheit."
    Teilnehmende an der Diskussion: Esther Bejarano, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück, Dr. Detlef Garbe, Direktor der Gedenkstätte Neuengamme, Doris Gercke, Schriftstellerin, Ruben Herzberg (angefragt), ehem. Schulleiter, Pädagoge, ein(e) Historiker(in), ein(e) Aktivist(in) aus der Antifa/Bewegung gegen rechts und Schüler(innen) Hamburger Schulen
    Musik: Shekib Mosadeq und Band
    Ort: Pollitbüro, Steindamm 45 - der Eintritt ist frei und die Platzwahl ebenfalls
    Veranstalter: Auschwitz-Komitee

 

  • Montag, den 14. Januar, 19:30 Uhr, Veranstaltung: Büchel atomwaffenfrei jetzt! – Atomwaffen-Verbotsvertrag durchsetzen!
    Veranstaltung zum Prozeß von Gerd Büntzly und zu unserer bundesweiten Kampagne mit zwei US-AktivistInnen: John LaForge und Susan Crane
    Zur Vorgeschichte: Am 18. Juli 2017 drangen vier US-AktivistInnen und ein deutscher Aktivist (Gerd Büntzly) in den Hochsicherheitsbereich des Atomwaffen-Stützpunktes Büchel (Eifel) ein. Dort verbrachten sie eine Stunde auf einem Atombunker. Anschließend schrieben sie "disarm now" auf das Stahltor und wurden kurz darauf von Bundeswehr-Soldaten gestellt. Nur Gerd Büntzly wurde für diese Aktion angeklagt und vorm Amtsgericht in Cochem zu Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung verurteilt.
    Hiergegen läuft am 16. Januar 2019 um 14 Uhr das Berufungsverfahren in Koblenz, bei dem zwei FriedensaktivistInnen aus den USA als ZeugInnen berichten werden: John LaForge und Susan Crane. Beide haben schon mehrmals an einem gewaltfreien Go-In am Atomwaffenstandort Büchel in Rheinland-Pfalz teilgenommen und sind zur Prozessvorbereitung in Hamburg.
    Es wird in der Veranstaltung auch um die geplanten Proteste während der diesjährigen 20-wöchigen Aktionspräsenz in Büchel gehen.
    Ort : Brot & Rosen, Fabriciusstraße 56
    Veranstalter: Brot & Rosen; Kampagne "Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen"; Referat Friedensbildung der Nordkirche

 

  • Montag, den 28. Januar, 19 Uhr, Vortrag und Diskussion: Wie berechtigt ist die Angst vor einem atomaren Krieg?
    mit Prof. Dr. Norman Paech (Völkerrechtler) und Marion Küpker (Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen)
    Ort: Rothenbaumchaussee 15 (GEW), Hintereingang, Raum A
    Veranstalter: Hamburger Forum, DFG/VK Hamburg, DGB-AK Demokratie und Frieden Hamburg,
    ver.di AG Frieden Hamburg, NaturFreunde Hamburg e.V.
    Flugblatt zur Veranstaltung

 

 

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.