Veranstaltungen und Aktionen des Forums - aktuell

  • Aktueller Rundbrief des Hamburger Forums: Nr. 7/2022, erschienen am 14. Oktober 2022

 

 

  • Sonntag, den 13. November, "Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter ..."

    Die Friedensbewegung ist seit der von Bundeskanzler Scholz ausgerufenen Zeitenwende hin zu einer neuen deutschen militaristischen Großmachtpolitik einer Diffamierungskampagne ausgesetzt. Es wird der Vorwurf der "Querfront" erhoben – also der Zusammenarbeit mit faschistischen, rassistischen oder antisemitischen Kräften – oder wir werden als "Putinversteher" und "fünfte Kolonne Moskaus" tituliert. In Hamburg sind an dieser Kampagne verschiedene Medien, aber auch Teile der Partei Die Linke, das Hamburger Bündnis gegen Rechts und andere beteiligt.

    Grundlegend zur Funktion dieser Kampagnen haben wir uns im Rundbrief 7-22 geäußert. Hier der entsprechende Auszug aus dem Rundbrief und unsere zweite Antworten an das Hamburger Bündnis gegen Rechts vom 20.10.2022.

    Aus Teilen der Friedensbewegung erhielten wir solidarische Unterstützung.

    Diese Vorwürfe sind auch nicht neu. Schon 2014/15, als wir uns zu Beginn des Krieges in der Ukraine für Frieden einsetzten, wurden wir in ähnlicher Weise angegriffen. Unsere damalige Stellungnahme findet ihr hier.

 

 

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  • Sonntag, den 13. November, 11 Uhr, Online-Veranstaltung: China heute – Partner, Wettbewerber, Rivale oder sogar Gefahr?
    Vortrag und Diskussion mit Jürgen Kurz, Shanghai

    China ist neben dem Krieg in der Ukraine heute das außenpolitische Top-Thema in den Medien: Die Beteiligung am Hamburger Hafen, Xi Jinpings dritte Amtszeit als Generalsekretär und angeblicher "neuer Kaiser von China“, die „militärische Eroberung“ Taiwans, die "Unterdrückung der Uiguren", neue "Abhängigkeiten" von China und eine neue "wertebasierte Außenpolitik" – das alles sind Themen, die zur Zeit fast täglich durch unsere Medien geistern.
    Jürgen Kurz, Mitbegründer der Partei DIE GRÜNEN, lebt und arbeitet seit knapp 20 Jahren in China. Er gehört zu den wenigen Ausländern, die alle Provinzen mindestens einmal bereist haben. Besondere Verbindungen hat er in die entlegene Provinz Xinjiang, die er vielfach bereist hat, zuletzt im Jahr 2021. Von dieser Reise hat er in seiner Website www.juergenk.de einen umfangreichen Reisebericht hinterlegt.

    Zugang über Zoom: https://us02web.zoom.us/j/87141075740?pwd=aG0yNHc5UE1sbGFVWmhXT3cwT3BiUT09
    Veranstalter: Hamburger Forum
     

 

 

  • Samstag, den 22. Oktober, 12 Uhr, Demonstration: Frieden! Abrüstung! Kein Wirtschaftskrieg!
    Ausgangspunkt: Hachmannplatz (Hauptbahnhof)
    • Keine Waffenlieferungen in Kriegsgebiete – ausnahmslos! Stattdessen Diplomatie, Dialog und Kooperation!
    • Kein Rüstungsumschlag über den Hamburger Hafen!
    • 100 Milliarden für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Bildung statt für Aufrüstung!
    • Keine Bundeswehreinsätze im Ausland!
    • US-Atomwaffen raus aus Deutschland! Atomwaffen-Verbotsvertrag unterzeichnen!
    • Stopp der Wirtschaftssanktionen, unter denen die Menschen nicht nur hierzulande, sondern weltweit leiden!
    • Die Reichen sollen für die Krise zahlen! Energie- und Lebensmittelpreise senken! Weg mit der Gasumlage!
    • Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke, kein Fracking-Gas, stattdessen zügiger Ausbau erneuerbarer Energien und Überführung der großen Energiekonzerne in gemeinwohlorientierte Unternehmen!

    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Demonstration - Sharepic

 

 

 

 

  • Donnerstag, 1. September 2022, Demonstration zum Antikriegstag 2022
    Auftaktkundgebung und Beginn der Demonstration: 17 Uhr Hachmannplatz
    • Alle Kriege beenden!
    • Für Waffenstillstand und Verhandlungen!
    • Gegen Aufrüstung, Sanktionen und Waffenlieferungen!
    • Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen!

    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt und Plakat zum Antikriegstag 2022

     

 

 

  • Samstag, den 6. August, 12 Uhr, Kundgebung des Hamburger Forums zum Hiroshimatag:
    Atomwaffen abschaffen! Atomkraftwerke abbauen!

    Ort: Gänsemarkt

    Am 6. August 1945 warf ein US-Bomber eine Atombombe über Hiroshima ab. In der folgenden riesigen Explosions- und Hitzewelle wurden ungefähr 80 Prozent der japanischen Hafenstadt sofort zerstört. Am 9. August fiel eine weitere Atombombe auf Nagasaki. Insgesamt wurden 200 000 Menschen getötet und über 100 000 verwundet, darunter auch viele Zwangsarbeiter aus Korea und China. In den Jahrzehnten danach und bis heute gab es unzählige Opfer aufgrund der langfristigen Strahlenfolgen. Zum Zeitpunkt der Bombenabwürfe stand die Kapitulation Japans ohnehin bevor. Ziel der US-Führung war nicht die Beschleunigung der Kapitulation, sondern eine Demonstration ihrer Macht – und ein Test der beiden Bomben unterschiedlicher Bauart unter realen Bedingungen. Für diese Kriegsverbrechen wurden die USA nie zur Verantwortung gezogen.

    Atombombe und Atomkraftwerk (AKW) sind zwei Seiten einer Medaille: Wer die Technik zur Energieerzeugung importiert, erwirbt damit zugleich technische und materielle Voraussetzungen zum Bau von Atombomben! Staaten, die den Angriff einer Atommacht befürchten, bemühen sich darum, Kenntnisse und Fähigkeiten zum Umgang mit nuklearem Material ins Land zu holen. Vor allem aus diesem Grund werden AKWs zur Stromerzeugung eingesetzt – trotz der Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima und gegen jede wirtschaftliche Vernunft!

    Der einzige Schutz vor weiterer nuklearer Verseuchung der Erde besteht in der Vernichtung aller Atomwaffen, dem Abbau aller AKWs und der internationalen Kontrolle aller Strahlenquellen aus militärischer und „friedlicher“ Nutzung!

    Flugblatt zur Kundgebung

 

 

  • Donnerstag, den 30. Juni, 16-22 Uhr, Auftaktveranstaltung zum Hamburg-Tribunal: FRIEDEN BEGINNT HIER!
    Diskussion und Vorstellung der Tribunal-Idee mit Mitgliedern der Jury und Experten: Prof. Norman Paech, Dr. Gisela Penteker, Ulrich Tilgner, Nelly Carcamo Vargas, Christina Escobar, Dr. Michael Brune und Jürgen Grässlin.
    Das Hamburg Tribunal wird in Kooperation mit der Bertrand Russell Peace Foundation und mit Unterstützung zivilgesellschaftlicher Organisationen durchgeführt.
    Musik: Ashraf Sharif Khan, Dieter Dehm und die Invisible Swans
    Ort: Rathausmarkt
    Veranstalter: Friedenskultur und Friedensbildung e.V.

 

 

  • Sonntag, den 19. Juni, "ZEITENWENDE: Weg von Gewalt - Hin zu nachhaltigem Frieden"
    Norddeutsche Aktionskonferenz gegen Krieg und Hochrüstung in Hamburg
    Über 50 Teilnehmer aus den nördlichen Bundesländern haben über Gemeinsamkeiten, Bündnispolitik und zukünftige Aktionen diskutiert.
    Veranstalter: Bremer Friedensforum, Friedensaktion Lüneburger Heide, Friedensforum Neumünster, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V., Kieler Friedensforum, Pinneberger Friedensnetzwerk, Zusammenarbeitsausschuss der Friedensbewegung in Schleswig-Holstein (ZAA)

    Video-Mitschnitte der Inputs aus den Bereichen Friedenspolitik, Ökologie, Klimapolitik und Soziales sowie Zusammenfassung der Diskussionsergebnisse und Vereinbarungen (veröffentlicht im Friedenskanal Hamburg):

 

 

  • Sonntag, den 1. Mai, 11 Uhr, DGB-Demonstration zum 1. Mai - „GeMAInsam Zukunft gestalten. 2022“
    Auftakt: 11 Uhr Heußweg (Nähe U-Bahn-Station Osterstraße)

    Das Hamburger Forum unterstützt den Einsatz des DGB gegen den Krieg und für Abrüstung und ruft zur Teilnahme auf! Wir treffen uns um 10:30 Uhr auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz, um mit unserem Transparent "Kriege beenden! Abrüsten!" gemeinsam an der Demonstration teilzunehmen. Bringt Transparente, Friedensfahnen und Plakate mit, um ein sichtbares Zeichen gegen den Krieg und für Abrüstung zu setzen.
    Aufruf des DGB - Flugblatt des Hamburger Forums gegen den Krieg in der Ukraine

 

 

 

 

  • Donnerstag, den 10. März, 16-17:30 Uhr, Kundgebung: Krieg ist keine Lösung: Abrüsten statt Aufrüsten!
    Entspannungspolitik statt Konfrontation!

    Angesichts der kriegerischen Eskalation in der Ukraine fordern wir einen Waffenstillstand und die Rückkehr zur Diplomatie, wir fordern Deeskalation statt Krieg und Sanktionen.
    Ort: Ida-Ehre-Platz (Mönckebergstraße)
    Veranstalter: AK Frieden Ver.di in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Forum - Flugblatt zur Kundgebung

 

 

  • Sonntag, den 6. März, 15 Uhr, Demonstration: Globaler Aktionstag der Friedensbewegung:
    Stoppt den Krieg in der Ukraine! Für Verhandlungen und Frieden!

    Russische Truppen raus. Nein zur Nato-Erweiterung.
    Gegen das 100 Milliarden € Aufrüstungsprogramm. Stopp der Waffenexporte auch in die Ukraine!

    Der Krieg in der Ukraine ist eine Katastrophe für die Menschen in der Ukraine und eine schreckliche Bedrohung für uns alle. Ein internationales Antikriegstreffen, organisiert von CODEPINK, der Stop the War Coalition und der Campaign for Nuclear Disarmament - an dem Tausende teilnahmen - vereinbarte einen internationalen Tag der Antikriegsaktion am Sonntag, dem 6. März.
    Wir rufen alle auf, die sich diesem Krieg widersetzen, am 6. März in einer massiven Demonstration der globalen Opposition gegen den Krieg und die Kriegstreiber auf die Straße zu gehen.
    Ort: Hamburg, Fischmarkt
    Veranstalter: Volksinitiative gegen Rüstungsexporte aus dem Hamburger Hafen - Flugblatt zur Demonstration
    Video zur Veranstaltung im Friedenskanal Hamburg - Rede von Ralf Peters für das Hamburger Forum

 

 

  • Donnerstag, den 3. März, 18-19:30 Uhr, Kundgebung: Krieg ist keine Lösung: Abrüsten statt Aufrüsten!
    Entspannungspolitik statt Konfrontation!

    Angesichts der kriegerischen Eskalation in der Ukraine fordern wir einen Waffenstillstand und die Rückkehr zur Diplomatie, wir fordern Deeskalation statt Krieg und Sanktionen.
    Ort: Ida-Ehre-Platz (Mönckebergstraße)
    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Kundgebung - Rede von Marco Gasch bei der Kundgebung
    Videos mit den Reden von Dr. Markus Gunkel, Holger Griebner und Marco Gasch im Friedenskanal Hamburg

 

 

  • Samstag, den 26. Februar, 15-17 Uhr: Friedenskundgebung auf dem Rathausmarkt: Keine Waffen an die Ukraine
    Nicht nur unsere Menschlichkeit und das Grundgesetz verpflichten uns zu Frieden mit allen Völkern, auch die Hamburger Verfassung ruft die Stadt auf, eine Mittlerin des Friedens zwischen allen Erdteilen zu sein. Als Volksinitiative gegen Rüstungsexporte berufen wir uns darauf und treten im aktuellen Konflikt um die Ukraine dafür ein, jetzt Vernunft walten zu lassen:
    • Keine Waffenexporte in die Ukraine!
    • Jede Waffe an das hochgerüstete Land bedeutet Öl ins Feuer!
    • Keine Waffenexporte aus dem Hamburger Hafen!

    Mit unserem klaren NEIN wollen wir zur Deeskalation beitragen. Das Säbelrasseln, die Feindbildpropaganda und Panikmache um einen vermeintlichen Einmarsch Russlands in die Ukraine müssen aufhören. Jetzt müssen Dialog und die ernsthafte Diskussion über Sicherheitsgarantien für alle Seiten auf der Tagesordnung stehen.

    Veranstalter: Volksinitiative gegen Rüstungsexporte aus dem Hamburger Hafen - weitere Informationen

    Film von der Kundgebung im Friedenskanal Hamburg

    Reden auf der Kundgebung von Holger Griebner, Ditte Gerns, Prof. Dr. Norman Paech (die Rede wurde verlesen), Ute Rippel-Lau, Marco Gasch, Leon Sierau, Sedat Kaya, Thoja Kruse

 

 

  • Samstag, den 5. Februar, 14 Uhr,
    Friedenskundgebung zum Ukraine-Konflikt auf dem Rathausmarkt: Entspannungspolitik jetzt! Krieg ist keine Lösung!
    Wir sind derzeit Zeugen einer Propaganda, die uns glauben machen will, dass eine russische Invasion in der Ukraine kurz bevorstünde. Glaubt man der Bundesregierung und den Leitmedien, so ist allein Russland an der gefährlichen militärischen Zuspitzung an der Grenze zwischen Russland und der Ukraine schuld. Die Stationierung russischer Truppen im Hinterland ihrer Grenze zur südöstlichen Ukraine (Donezk, Lugansk) wird als Zeichen für einen bevorstehenden Angriff auf die gesamte Ukraine gewertet. Dass die Regierung in Kiew selbst eine gewaltsame Lösung des Sezessionsproblems mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Südosten anstrebt und mehr als 100.000 Soldaten an der Demarkationslinie konzentriert hat, wird in der aufgeregten Berichterstattung verschwiegen.
    Krieg darf als Option nicht herbeigeredet werden! Wir fordern von der Bundesregierung, ihre Politik an dem Willen der Mehrheit unserer Bevölkerung zu orientieren, die Frieden und einen Ausgleich mit Russland will:
    • Wiederaufnahme der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und Schaffung eines Systems gemeinsamer Sicherheit in Europa unter Einschluss Russlands!
    • Aktive Diplomatie für die Einhaltung des Minsker Abkommens durch die Ukraine!
    • Schluss mit den permanenten Sanktionsdrohungen gegen Russland!
    • Keine Waffenlieferungen an die ukrainische Regierung!
    • Keine aggressiven Militärmanöver in Osteuropa
    • Abrüsten statt aufrüsten!

    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Kundgebung

 

 

 

  • Dienstag, den 14. Dezember 2021, 12:00 Uhr, Kundgebung der Volksinitiative gegen Rüstungsexporte
    mit anschließender Demonstration und Unterschriftenübergabe im Rathaus
    • Start: Hansaplatz (Nähe Hauptbahnhof)
    • Übergabe der Unterschriften: 14:00 Uhr, am Rathaus/Schleusenbrücke

    Gemeinsam haben wir mit guten Argumenten in Publikationen und Gesprächen, Musik, Kunst und Kultur für einen Zivilen Hafen überzeugt und 15.000 Unterschriften gesammelt. 15-tausendmal „Ja zum Frieden!“, 15-tausend Hamburgerinnen und Hamburger nehmen ihre Verfassung in die eigene Hand, ihre Unterschrift ist Ausdruck ihres Friedenswillens. Mit einem Demonstrationszug, mit Reden vieler Bündnispartner:innen wollen wir die gesammelten Unterschriften zum Rathaus bringen, das Wirken für den Frieden zelebrieren und ausbauen.
    Gemeinsam feiern wir den errungenen Erfolg auf der Straße! Alle sind eingeladen, dazuzukommen und mitzutun! Wir freuen uns auf Euch!
    Veranstalterin: Volksinitiative gegen Rüstungsexporte

    Rede von Marco Gasch, Hamburger Forum, bei der Demonstration/Kundgebung

 

  • Freitag, den 24. September 2021, 12 Uhr, Fridays for Future-Klimastreik
    Das Hamburger Forum ruft zur Teilnahme der Friedensbewegung auf! Denn: Das Militär ist schon im Frieden einer der größten Umweltverschmutzer, von den Kriegsfolgen gar nicht zu reden. Zugleich wird für das Militär das Geld verschleudert, das wir für die Lösung der globalen Probleme benötigen. Abrüstung und Klimaschutz gehören zusammen!
    Treffpunkt für die Friedensbewegten: 11:45 Uhr, Willy-Brandt-Straße 72, Ecke Holzbrücke
    Weitere Informationen: Website von Fridays for Future Hamburg

 

  • Mittwoch, den 1. September 2021, 16 Uhr, Demonstration zum Antikriegstag: Gegen Militarismus und Krieg!
    Auftaktkundgebung: 16 Uhr, Gänsemarkt: Die Demonstration startet um 16.30 Uhr
    Ab 17.30 Uhr als Abschluss: Ver.di-Kundgebung auf dem St.-Pauli-Fischmarkt
    Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall des faschistischen Deutschland auf Polen der 2. Weltkrieg. Dieser Krieg brachte unendliches Leid über die Menschheit, er forderte weltweit über 55 Millionen Tote, Tausende Dörfer und Städte wurden zerstört.
    In diesen Tagen ging der Afghanistaneinsatz der Bundeswehr zu Ende, der unsere Lehre aus dem 2. Weltkrieg erneut bestätigt, dass Krieg kein Mittel der Politik sein darf. Der Afghanistankrieg der USA und ihrer Verbündeten kostete Hunderttausende Menschen das Leben, das Land wurde destabilisiert und zerstört, eine sinnvolle gesellschaftliche Entwicklung wurde unmöglich gemacht. Hauptleidtragende ist die Bevölkerung des geschundenen Landes, aber auch 59 Bundeswehrsoldaten ließen ihr Leben, viele kehrten traumatisiert aus dem Krieg zurück. Am Ende des Einsatzes ist die Bilanz verheerend.
    Doch Militär und etablierte Politik ziehen daraus die Lehre, noch stärker aufzurüsten, um den nächsten Krieg nicht mehr zu verlieren. Deutschland hat in den letzten Jahren seinen Militärhaushalt stark erhöht, er soll noch weiter steigen. Als neue Feinde werden Russland und China ausgemacht.
    Dieser Militarisierung stellen wir uns entgegen! Wir fordern von der alten und der künftigen Bundesregierung:
    • Entspannungspolitik mit Russland und China
    • Senkung des Rüstungshaushalts
    • Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag
    • Verbot von Rüstungsexporten

    Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt und Plakat zur Demonstration

    Das Bündnis Bildung ohne Bundeswehr (BoB) ruft gemeinsam mit diversen Jugendorganisationen zur Teilnahme an der Demonstration "Gegen Militarismus und Krieg!" auf: Poster der Jugendorganisationen zum Antikriegstag
     

 

 

 

 

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