Friedenspolitische Termine in Hamburg

Auf dieser Seite dokumentieren wir friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg im aktuellen Monat und in den Folgemonaten.

Die Seite wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. Bitte teilt uns (möglichst frühzeitig) eure Aktivitäten und Veranstaltungen mit:

 

 

 

Februar 2024

 

  • Montag, den 26. Februar, 18 Uhr, Filmabend: "DAS LABOR"
    Ein Dokumentarfilm über die israelische Waffenindustrie
    Intro mit Filmvorführung und anschließender Diskussion
    (Snacks und Getränke werden bereitgestellt.)
    Ort: Brigittenstraße 5
    Veranstalter: Palästina Spricht

 

 

  • Freitag, den 23. Februar, 14-18 Uhr, Versammlung/Lesung:
    14-17 Uhr: Lesung der Klageschrift der Republik Südafrika an den Internationalen Gerichtshof (IGH), Dezember 2023
    17 Uhr: Norman Paech: Einschätzung der Klage und der Beschlüsse des IGH
    Die Republik Südafrika hat am 11. Januar 2024 vor dem Internationalen Gerichtshof ihre Klage gegen Israel vorgetragen. Wir wollen mit der Lesung von Auszügen der Klage informieren und die politisch Verantwortlichen dazu aufrufen, sich nicht weiter zu Komplizen bei Kriegsverbrechen zu machen, sondern sich - als Zeichen echter Freundschaft! - umgekehrt dafür einzusetzen, dass Israel die UN-Beschlüsse umsetzt.
    Ort: Rathausmarkt Hamburg
    Initiiert von: Udo Fröhlich (NachDenkSeiten-Gesprächskreis nachdenken-in-hamburg.de), Marco Gasch (Hamburger Forum), Karin Steinbrinker (Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V.), Marie-Dominique Vernhes (Redaktion von "Sand im Getriebe"), Sönke Wandschneider (Hamburger Forum), Christel Wöhler (Attac Hamburg) – Flugblatt zur Versammlung/Lesung

    Film zur Aktion im Friedenskanal Hamburg: https://youtu.be/7ejEsG88h_g

 

 

  • Sonntag, den 18 Februar, 13-18 Uhr, Friedensbündnis Norddeutschland: AKTIONSFORUM

    Rückblick auf unsere Beteiligung an vielfältigen Friedensaktionen im norddeutschen Raum (inkl. Demo Berlin und Friedensratschlag in Kassel).
    Reiner Braun, langjähriger Co-Präsident des Internationalen Friedensbüros (IPB), und Jürgen Schütte, Koordinator des Friedensbündnis NRW, werden ihre langjährigen Erfahrungen in Bündnissen und Vernetzung gleich zu Beginn mit Eingangsbeiträgen einzubringen und dann mit uns zu debattieren. Die dezentrale Mobilisierung und Beteiligung an den Ostermärschen in Norddeutschen Städten gehört sicherlich dazu.
    Weitere Themen/Aktionsideen: FÜR ZIVILE HÄFEN: Missbrauch unserer Häfen für Waffen- und Munitionstransporte, darin besonders solche, die grundgesetzwidrige Auslandskriege befeuern und in die weltweit agierende NATO eingebunden sind - FÜR ZIVILEN SCHIFFBAU: Kriegsschiffbau an deutschen Küstenstandorten für imperiale Missionen auf allen Weltmeeren - Marinestützpunkte und Kommandostrukturen an deutschen Küsten, besonders solche, die in NATO Strukturen eingebunden sind - Kriegsflugzeugbau, militärische Raketen-, Satelliten- und Weltraumaktivitäten; Panzerbau und dafür konzipierte Munition - Bundeswehr & NATO Militärübungen in Deutschland in 2024, in denen Norddeutschlands Häfen/Bahnen/Straßen/Bundeswehrstandorte eine besondere Rolle spielen - Koordinierung dezentraler Aktionen - Weiterentwicklung und Organisationsstrukturen

    Solltet ihr weitere friedenspolitisch Interessierte in Norddeutschland kennen, die an dem Austausch Interesse haben, dann gebt die Info gerne weiter; bitte informiert uns unter über eure Absicht zu kommen, damit wir entsprechend planen können.

    Ort: SiH Seminarraum in Hamburg. Das SIH liegt in Hamburg Nord, ca. 15 Min. mit der S-Bahn nördlich vom Hauptbahnhof, plus kleiner Fußweg. Wer noch nicht da war, sollte sich die Anfahrtbeschreibung genau ansehen!

    Veranstalter: Friedensbündnis Norddeutschland - "Bremer Erklärung" vom 03.12.2023

 

 

  • Samstag, den 17. Februar, 12 Uhr, Demonstration: FREIHEIT FÜR JULIAN ASSANGE!
    Der Tag X bzw. die Tage der letzten Anhörung sind bekannt: es sind der 20. und 21. Februar 2024. Hamburg4Assange ruft deshalb zu einer Demonstration für ihn auf, und wir bitten euch alle, zu kommen!
    Lasst uns zusammen für Julian Assange auf die Straße gehen! Lasst uns deutlich machen, dass wir genau hinsehen, was vor sich geht. Und lasst uns zusammen fordern: Freiheit für Julian Assange!
    Kommt bitte alle zur Demo, es ist die letzte Chance, wir müssen ein sehr, sehr starkes Zeichen setzen!.
    Ausgangspunkt: 12 Uhr Rathausmarkt
    Abschlusskundgebung: ca. 14:30 Uhr Flaggenplatz
    Veranstalter: Hamburg4Assange - Flugblatt zur Demonstration

 

 

  • Mittwoch, den 14. Februar, 17 Uhr, Mahnwache für den Frieden
    Der Weg zum Frieden ist der Frieden – STOPPT DEN KRIEG – Jetzt!
    Krieg kennt keine Gewinner! Die Kriegslogik tötet jeden Tag Menschen – Jung und Alt, Soldat*innen wie Zivilist*innen. Krieg zerstört Landschaften, Infrastruktur und gesellschaftliches Zusammenleben für viele Generationen. Deeskalation muss darum Ziel aller Aktivitäten sein, nicht zuletzt angesichts der atomaren Bedrohung!
    Wir solidarisieren uns mit den Menschen in Israel, Palästina und Gaza, in Russland, der Ukraine und Belarus, die gewaltfrei für Menschenrechte und Frieden eintreten. Unsere Solidarität gilt in besonderer Weise allen Gegner:innen von Krieg und Gewalt, die ihre Heimat verlassen müssen. Ihnen muss bedingungslos Asyl gewährt werden.
    Ort: Hauptkirche St. Petri/Mönckebergstraße

    • Kontakt/Aufnahme in den Verteiler: - Flugblatt zur Mahnwache

 

 

  • Samstag, den 10. Februar, 17 Uhr, Demonstration: STOP THE GENOCIDE
    Wir müssen gemeinsam auf die Straße, bis dieser Genozid und die Besatzung aufhört.
    Bitte bringt ausschließlich palästinensische Fahnen mit.
    Ausgangspunkt: Steindamm
    Veranstalter: THAWRA_Hamburg [Thawra ist ein Zusammenschluss mehrerer palästinensischer Gruppen: @Thawra_hamburg bei Instagram] - Flugblatt zur Demonstration

 

 

  • Donnerstag, den 8. Februar, 19 Uhr, Lesung und Diskussion: Russland zwischen Feindesland und neuer Heimat 
    Ala Goldbrunner, Sprecherin der NachDenkSeiten, liest mit dem Autor Ulrich Heyden
    Ulrich Heyden, Moskau-Korrespondent der NachDenkSeiten, Jahrgang 1954, arbeitete in Hamburger Metallbetrieben, bevor er 1993 seiner Familie und Deutschland den Rücken kehrt und nach Russland auswandert. Sein Vater hatte einst als Soldat das Land überfallen, er arbeitet heute dort als Journalist, lange Zeit auch für zahlreiche deutsche Medien.
    Er schrieb für eine Vielzahl an Tages- und Wochenzeitungen und produzierte Sendungen für deutsche Radiostationen. Doch mit dem Maidan 2014 und erst recht nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine 2022 kündigten fast alle Medien die Mitarbeit auf, weil Heyden nicht bereit ist, das westliche Narrativ zu übernehmen.
    Im Promedia Verlag erscheint nun seine Biografie. Das Buch können Sie am Abend erwerben und signieren lassen.
    Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11
    Eintritt frei; ein Beitrag zur Kostendeckung ist erwünscht - Anmeldung erbeten unter: https://lets-meet.org/reg/40f55a93d084707424Flugblatt zur Veranstaltung
    Veranstalter: NachDenkSeiten Gesprächskreis Hamburg; Hamburger Forum

 

 

  • Dienstag, den 6. Februar, 19-22 Uhr, Diskussionsveranstaltung: Frieden für Israel und Palästina?
    "Militärisch ist der Nahostkonflikt nicht zu lösen." - Die Combatants for Peace berichten über ihre Arbeit 

 

Die Graswurzelbewegung "Combatants for Peace" setzt sich aus ehemaligen Kämpfern, Israelis und Palästinenser:innen zusammen. Sie arbeiten für ihr gemeinsames Ziel, die Besetzung zu beenden, in ihrem Land Frieden, Gleichheit und Würde herzustellen. 

Wir wollen von ihnen mehr über ihre Arbeit, ihre politischen Einschätzungen und ihre Perspektiven erfahren und mit ihnen diskutieren. 

Der Krieg in Israel und Palästina tobt nun seit mehr als drei Monaten. Auf das Massaker der Hamas und ihrer Verbündeten am 7. Oktober 2023 reagierte das israelische Militär mit massiven Angriffen auf den Gaza-Streifen. Seitdem werden täglich Zivilist_innen getötet, vertrieben und um das Nötigste gebracht. Ein lebbares Leben erscheint für die meisten Palästinenser_innen angesichts der Kriegsführung Israels, der Abriegelung des Gaza-Streifens und der Herrschaft der Hamas unerreichbar. Gleichzeitig eskaliert die Gewalt radikaler Siedler_innen im Westjordanland. Die israelische Bevölkerung leidet unter dem Raketenbeschuss von Hamas und Hisbollah, während sie in Trauer um die Opfer des Angriffs vom 7. Oktober und in Sorge um die Geiseln ist, die sich immer noch in der Gewalt der Hamas befinden. 

Die rechte israelische Regierung erweckt den Eindruck, dass ihr das eigene politische Überleben wichtiger ist als die Freilassung der Geiseln und ein sofortiges Ende des Sterbens der palästinensischen Zivilbevölkerung. Angesichts dieser desaströsen Lage haben viele die Hoffnung auf einen gerechten Frieden aufgegeben. 

Doch innerhalb der palästinensischen und israelischen Zivilgesellschaft treten Menschen weiterhin für ein solidarisches Miteinander ein. 
 

Ort: Centro Sociale, Sternstraße (U-Feldstraße)
 

Veranstalter: [IL*] Hamburg und Aktivist_innen von "Combatants for Peace - weitere Informationen: https://cfpeace.org/ - Flugblatt zur Veranstaltung

 

 

  • Montag, den 5. Februar, 19-21 Uhr, Vortrag und Gespräch: Gewaltfreiheit in Israel und Palästina ist möglich
    Begegnung mit zwei Vertretern von "Combatants for Peace" aus Israel und Palästina 
     

Die Graswurzelbewegung "Combatants for Peace" setzt sich aus ehemaligen Kämpfern, Israelis und Palästinenser:innen zusammen. Sie arbeiten für ihr gemeinsames Ziel, die Besetzung zu beenden, in ihrem Land Frieden, Gleichheit und Würde herzustellen. 

Wir wollen von ihnen mehr über ihre Arbeit, ihre politischen Einschätzungen und ihre Perspektiven erfahren und mit ihnen diskutieren. 

 

Ort: Gemeindehaus der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Sasel, Saseler Markt 8
 

Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchengemeinde Sasel - weitere Informationen

 

 

  

 

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.