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Hiroshima-Tag 2018

06.08.2018

Montag, den 6. August, 16 Uhr: Kundgebung zum Hiroshima-Tag 2018

 

Am 6. August 1945 warf ein US-Bomber eine Atombombe über Hiroshima ab. Drei Tage später fiel eine weitere Bombe auf Nagasaki. Insgesamt wurden 200 000 Menschen getötet und über 100 000 verwundet; in den Jahrzehnten danach und bis heute gab es unzählige Opfer infolge der Verstrahlungen. Zum Zeitpunkt der Bombenabwürfe stand die Kapitulation Japans ohnehin bevor. Ziel der US-Führung war nicht die Beschleunigung der Kapitulation, sondern eine Demonstration ihrer Macht - und ein Test der Bomben unterschiedlicher Bauart unter realen Bedingungen. Für diese beispiellosen Kriegsverbrechen wurden die USA nie zur Verantwortung gezogen.
 

Rede von Ellen Baumann auf der Kundgebung
Ort: Am Deserteursdenkmal (S-Dammtor/U-Stephansplatz)
Veranstalter: Hamburger Forum - Flugblatt zur Kundgebung

Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von René Buschmann, der dankenswerterweise für den verletzten Kai Degenhardt eingesprungen war.

 

Schon am Montagmorgen: Schweigemarsch zum Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki und für die weltweite Ächtung von Atomwaffen
Beginn: 8:15 Uhr am Alten Domplatz in Hamburg; von dort ging es (mit dem Kunstobjekt "mobile Präambel" der Hamburger Verfassung) zur Kundgebung auf dem Hamburger Rathausplatz.

Veranstalter: Axel Richter, Bildhauer und Mitarbeiter des KunstHaus am Schüberg / Ev luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost; Dr. med Inga Blum, Dr. Dietrich Lau und Ute Rippel-Lau für die IPPNW/ICAN Regionalgruppe Hamburg (mit Unterstützung des Hamburger Forums)
Rede von Christoph Störmer vor dem Hamburger Rathaus