Friedenspolitische Termine in Hamburg

Auf dieser Seite dokumentieren wir friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg im aktuellen Monat und in den Folgemonaten.

Die Seite wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. Bitte teilt uns (möglichst frühzeitig) eure Aktivitäten und Veranstaltungen mit:

 

 

 

Februar 2023

 

 

  • Freitag, den 3. Februar, 10-12 Uhr, Mahnwache für Frieden und Rüstungskonversion
    Ort: Volksdorf am Denkmal Weiße Rose – U1 Volksdorf
    Flyer zur Mahnwache

 

  • Samstag, den 4. Februar, 15 Uhr, Kundgebung: Freiheit für Palästina!
    Am vergangenen Freitag bombardierte der reaktionäre israelische Staat wieder einmal den Gazastreifen. Nur kurz zuvor ermordeten israelische Sicherheitskräfte zehn Palästinenser bei einer Razzia in Dschenin im Westjordanland. Die neue reaktionäre Regierung in Israel erhöht die Unterdrückung des palästinensischen Volkes und die Repression gegen die nationale Befreiungsbewegung immer weiter. Kommt mit uns gegen diese Bombardements, gegen die Unterdrückung und für ein vom Imperialismus befreites, selbstbestimmtes und geeintes Palästina auf die Straße. Für das Selbstbestimmungsrecht der Nationen! Nieder mit dem Imperialismus!
    Ort: Steindamm - Ecke Adenauerallee (vor der Apotheke am Hauptbahnhof)
    Veranstalter: Bündnis gegen imperialistische Aggression – weitere Informationen 

 

  • Mittwoch, den 8. Februar, 17 Uhr, Mahnwache für den Frieden: Der Weg zum Frieden ist der Frieden - Stoppt den Krieg - Jetzt!
    Am 24. Februar des vergangenen Jahres begann die brutale und völkerrechtswidrige Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Nach wie vor ist kein Ende in Sicht. Auch immer weitere Waffenlieferungen werden daran nichts ändern! So verhärten sich beide Seiten in ihrer zur Schau getragenen Überzeugung, dass sie den Krieg – irgendwie und irgendwann – gewinnen werden. Aber: Krieg kennt keine Gewinner! Die Kriegslogik tötet jeden Tag Menschen – Jung und Alt, Soldat*innen wie Zivilist*innen.
    Deeskalation muss darum Ziel aller Aktivitäten sein, nicht zuletzt angesichts der atomaren Bedrohung!
    Ort: Mönckebergstraße, Hauptkirche St. Petri
    Veranstalter: Mahnwache für den Frieden, Hamburg – Flugblatt zur Mahnwache

 

  • Freitag, den 10. Februar, 18 Uhr, Diskussionsveranstaltung: Der NATO-Krieg in der Ukraine als Motor der Rechtsentwicklung in Deutschland
    mit Susann Witt-Stahl
    Dass der Bundeskanzler vergangenen Sommer vor der anwesenden Weltpresse in Kiew den Gruß der Organisation Ukrainischer Nationalisten, "Slawa Ukrajini!", ausgerufen hat, die in den 1940er Jahren am Holocaust beteiligt war, ist von hohem historischen Symbolwert:
    Zum einen indiziert dieser Tabubruch den erneuten Führungsanspruch des deutschen Imperialismus im Rahmen einer zunehmend aggressiven NATO-Expansionspolitik in Osteuropa. Zum anderen manifestiert er den Schulterschluss mit einem Regime in Kiew, dessen Streitkräfte und Sicherheitsapparat von Nazis und anderen Rechtsextremisten durchsetzt sind, die in der Tradition der ehemaligen ukrainischen Verbündeten der Deutschen Wehrmacht und SS stehen.
    Er verdeutlicht aber auch, dass die von oben verordnete "Zeitenwende" zugleich auch Geschichtsrevisionismus, Revanchismus und die Militarisierung unserer Gesellschaft bedeutet. Der faschistoide Asowstahl-Heldenkult und die Landser-Romantik, die sich inzwischen selbst im linksliberalen Feuilleton finden, die verleumderischen Angriffe auf Gruppen der Friedensbewegung, auch von Vertretern der parlamentarischen und außerparlamentarischen Linken, belegen eindringlich:
    Dieser gefährliche Prozess ist bereits in vollem Gange und zielt auf nichts weniger als auf die Zerschlagung kritischer Öffentlichkeit zugunsten einer mentalen Aufrüstung der Bevölkerung und eines zutiefst antidemokratischen Kriegskorporatismus.
    Ort: MTZ, Lindenallee 72
    Veranstalter: Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.

 

  • Dienstag, den 14. Februar, 19 Uhr, Diskussionsveranstaltung: Der gegenwärtige Systemkonflikt: Der US-geführte Kapitalismus gegen den „Rest“ der Welt
    mit Dr. Werner Rügemer, Buchautor und Publizist
    Der Anspruch der USA, seit dem Niedergang der Sowjetunion die einzige Supermacht in einer unipolaren Weltordnung zu sein, ist spätestens seit dem wirtschaftlichen Aufstieg Chinas in Frage gestellt. Die USA tun alles, um die Entstehung einer multipolaren Ordnung zu verhindern, indem sie tatsächliche und mögliche Konkurrenten behindern, ausstechen und bekämpfen. Der neue Krieg in Europa ist nicht nur eine Folge des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine, sondern auch Teil dieser geopolitischen Machtkämpfe. Ein dauerhafter Frieden muss diese mit einbeziehen und einhegen.
    Das Streben der USA nach einer Ausnahmerolle in der Weltpolitik – dem American exceptionalism – folgt nicht nur einer Ideologie, sie ist auch eine reale geopolitische Tendenz. Um diese zu verstehen, müssen wir die historischen Prozesse, die sie geschaffen haben, kennen. Werner Rügemer wird in seinem Vortrag zunächst die Geschichte der Außenpolitik der USA darstellen. Er analysiert die Ausdehnung des Einfluss- und Herrschaftsgebietes der USA auf Nordamerika, Lateinamerika und Asien und beschreibt den sich dabei entfaltenden Systemkonflikt zwischen den Staaten, aber auch den Klassenkonflikt innerhalb der kapitalistischen Staaten.
    Worauf beruht die Vorherrschaft der USA und was bewirkt sie im gegenwärtigen Umbruchprozess? Welche Rolle spielt Deutschland dabei?
    Ort: Kaffeewelt, Böckmannstraße 4
    Veranstalter: Kommunistische Plattform – Clara Zetkin (innerhalb der Partei Die Linke)

 

 

 

 

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.