letzte
Änderung: 19.05.2012
Friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg:
In
dieser Seite dokumentiert das Hamburger Forum friedenspolitische
Veranstaltungen vor allem in Hamburg im aktuellen Monat und in den
Folgemonaten. Die Seite wird regelmäßig wöchentlich
aktualisiert.
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Teilt uns bitte Eure
Aktivitäten
und Veranstaltungen mit:
Hamburger-Forum@hamburg.de
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Mittwoch, den 2. Mai, 19.30 Uhr, Diskussion: Ein Jahr arabische
Flüchtlinge in Syrien
Im Laufe des letzten Jahres wurden die Proteste gegen das syrische
Regime zu einer landesweiten Bewegung, in deren Verlauf bisher mehr als
8.500 Menschen starben. Manche sprechen von Volksaufstand, andere von
einem Bürgerkrieg. Doch wie sieht die Lage derzeit in Syrien wirklich
aus? Um welche politischen und wirtschaftlichen Interessen geht es in
diesem Konflikt? Was fordern oppositionelle Gruppen und welche
Strömungen repräsentiert diese „Opposition”? Anhand eines Vortrages und
einer Fotodokumentation führt der Abend in die Ursprünge des Protestes
und die derzeitige politische Lage in Syrien ein.
Mit: Hannah Wettig (freie Journalistin), Timo Vogt (Fotograf), Adel
Buni (Aktivist der syrischen Opposition)
Ort: Werkstatt 3, Nernstweg 32‒34, Saal ‒ Eintritt: 2 Euro ‒
Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und W3 ‒ Werkstatt für
internationale Kultur und Politik ‒ Info: www.werkstatt3.de
- Donnerstag,
den 3. Mai, 19 Uhr, Reihe Kritische Bildung und das Unternehmerische
Denken: Selbstvermarktung mit facebook und Bildung mit Portfolios
Vortrag und Diskussion mit: Dr. Stephan Münte-Goussar,
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Medienbildung der Universität
Flensburg
Ort: Universität Hamburg, Pädagogisches Institut, Von-Melle-Park 8 ‒
Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg in Kooperation mit der
GEW-Studierendengruppe Hamburg ‒ Info: www.hamburg.rosalux.de
- Donnerstag,
den 3. Mai, 20 Uhr, Informationsveranstaltung: Mexiko ‒
Gewalteskalation und Menschenrechtsverletzung
Unsere Gäste kommen aus der abgelegenen Ortschaft Tlapa im Bundesstaat
Guerrero. Sie arbeiten dort in dem Menschenrechtszentrum
„Tlachinollan“, das zu den effizientesten in ganz Mexiko zählt.
„Tlachinollan“ und sein Direktor, Abel Barrera, erhielten im
vergangenen Jahr den Amnesty-Menschenrechtspreis.
Der Bundesstaat
Guerrero, der uns allenfalls durch den Seebadeort Acapulco ein Begriff
ist, gehört mit seiner Bergregion, der Montaña, zu den ärmsten Zonen
des Landes. Laut UNO herrscht unter der indigenen Bevölkerung ein
Lebensstandard, der mit dem von Ruanda in Afrika verglichen wird.
"Tlachinollan" betreut v.a. Menschen aus drei unterschiedlichen
Ethnien. Wenn deren VertreterInnen auf ihre verfassungsmäßigen Rechte
hinweisen und menschenwürdige Lebensbedingungen einfordern, sehen sie
sich immer wieder mit den Interessen der Herrschenden konfrontiert, die
ihrerseits dazu neigen, die indigenen Organisationen zu
kriminalisieren. Damit geraten zugleich die
MenschenrechtsverteidigerInnen in Gefahr. Über Jahre wurden die
bedrohten Tlachinollan-MitarbeiterInnen von peace brigades
international begleitet.
Berichtet werden soll u.a. vom Schicksal der zweier indigener Frauen,
die vor zehn Jahren von Soldaten vergewaltigt worden waren. Sie hatten
geklagt, und ihre Klagen waren bis zur höchsten Instanz gegangen und
abgewiesen worden. Erst der Interamerikanische
Menschenrechtsgerichtshof hatte ihnen Recht gegeben und den
mexikanischen Staat verurteilt, die Frauen zu rehabilitieren.
Am 15. Dezember 2011 und am 6. März 2012 fanden für sie öffentliche
Aktionen statt. Dazu sollen Videos gezeigt werden. Die Täter sind immer
noch auf freiem Fuß. Wenn in Mexiko Militärangehörige Straftaten
begehen, gibt es in der Regel keine Ermittlungen. Die Straflosigkeit
liegt bei 98%. Neben diesem Thema soll auch über andere aktuelle Fälle
schwerer Menschenrechtsverletzungen und die Gewalteskalation in
Guerrero berichtet werden.
Referentinnen: Maria Luisa Aguilar Rodríguez und Nora R. Ortega ‒
Übersetzerin: Jutta Klaß
Ort: Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13 a ‒ Veranstalter:
Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe von Amnesty International (CASA)
und peace brigades international (pbi) ‒ Info: www.casa-amnesty.de oder
www.pbideutschland.de
- Freitag,
den 4. Mai, 18.30 Uhr, Informationsveranstaltung: Wohin steuert
Ägypten? ‒ Gerät der Umbruch in der arabischen Welt in eine Sackgasse?
In Ägypten haben die Moslembrüder und die Salafisten die Wahlen für
sich entschieden. Die liberalen Parteien haben eine ernüchternde
Niederlade erlitten. Im Westen ist die Euphorie bereits verflogen. Es
wächst auch die Sorge um das Schicksal von religiösen Minderheiten. Wo
sind die eigentlichen Revolutionäre vom Tahrir-Platz geblieben? Wer
bestimmt den künftigen Präsidenten? Ist die Revolution aus dem Ruder
geraten? Diese und andere Fragen wollen wir mit dem bekannten
ägyptischen Parlamentsabgeordneten und Sprecher der
Revolutionsjugendkoalition Ziad al-Elaimy behandeln.
Ort: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal A ‒
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung und
Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg ‒ Info: www.bsb.hamburg.de
- Freitag,
den 4. Mai, 19 Uhr, Informationsveranstaltung: Wasserkraft in
Entwicklungsländern ‒ Segen oder Fluch?
An einem Beispiel entfalten die VeranstalterInnen, dass im Bereich der
Entwicklungspolitik gute Ideen bisweilen schlimme Folgen haben können.
Mit: Doree Gamm, Julian Rettelbach, P. Klaus Täger
Ort: Bramfelder Laterne, Berner Chaussee 58 ‒ Veranstalter: Bramfelder
Laterne, Weltladen und Infozentrum Globales Lernen ‒ Info:
www.bramfelderlaterne.de
- Freitag,
den 4. Mai, 19 Uhr, Freies Denken unter Strafe ‒ Pressefreiheit in der
Türkei
Vortrag und Diskussion mit: Mit Necati Abay (Sprecher der
„Solidaritätsplattform für inhaftierte JournalistInnen“, Istanbul) und
Doğan Akhanli (Schriftsteller, lebt in Köln im Exil)
Ort: Werkstatt 3, Nernstweg 32 ‒ Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung
Hamburg in Kooperation mit AGIF (Almanya Göçmen Ìşçiler Federasyonu /
Föderation der ArbeitsimmigrantInnen in Deutschland e.V.) ‒ Info:
www.hamburg.rosalux.de
- Samstag,
den 5. Mai, 14 Uhr Stadtrundgang: Menschen ohne Papiere in Hamburg ‒
Leben zwischen Alltag und der Angst vor Entdeckung
Sie hüten Kinder, sie putzen und sie bauen Häuser. Es gibt zahlreiche
Menschen in Hamburg, die in das alltägliche Leben eingebunden sind, die
aber nach dem Gesetz eigentlich nicht hier sein dürften: irreguläre
MigrantInnen. Egal ob bei der Wohnungssuche, der Einschulung der
Kinder, auf dem Weg zur Arbeit oder bei einer Krankheit – die
Bewältigung des Alltags bedarf in dieser Situation einer guten
Organisation. Der Stadtrundgang informiert über die Lebenssituationen
von Menschen ohne Papiere und klärt über Mythen und Stereotype auf. Und
er bietet die Gelegenheit, Netzwerke und Organisationen von und für
Menschen ohne Papiere näher kennenzulernen. Die Tour führt von Altona
aus in Richtung Reeperbahn.
Leitung: Manuel Aßner (Netzwerk Migration in Europa e.V., AK Nord)
Ort: Service Point im Bahnhof Altona – Beitrag: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro
– Veranstalter: Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. – Info: www.ewnw.de
- Samstag,
den 5. Mai, 17 Uhr, Film und Diskussion: Der Kemal-Altun-Platz behält
seinen Namen!
Die meisten HamburgerInnen kennen den Platz an der Ecke Große
Brunnenstraße / Bergiusstraße in Altona unter seinem inoffiziellen
Namen: Kemal-Altun-Platz. Anfang der 80er Jahre stürzte sich in Berlin
der Asylbewerber Kemal Altun aus Angst vor einer Abschiebung in die von
einer Militärjunta regierte Türkei aus dem Fenster. Die Stadt Hamburg
lehnt eine offizielle Namensänderung des Platzes bisher ab. Um diesen
Fall in Erinnerung zu behalten, doch noch eine Namensänderung zu
erreichen und die Asylpolitik Deutschlands kritisch zu beleuchten,
laden die VeranstalterInnen zur Diskussion ein.
Ort: Werkstatt 3, Nernstweg 32–34, Saal – Veranstalter: Initiative
Kemal Altun Platz und Kurdistanhilfe e.V. Info: www.werkstatt3.de
- Sonntag,
den 6. Mai: 8. Mai 1945 ‒ Tag der Befreiung
11 Uhr: Rednerin: Antje Kosemund, VVN-BdA ‒ Musik: Chor Hamburger
GewerkschafterInnen
Ort: Friedhof Ohlsdorf, Mahnmal für die Opfer der
nationalsozialistischen Verfolgung, gegenüber dem Krematorium
12 Uhr: Rednerin: Ruth Barriff, geb. Stender
Ort: Friedhof Ohlsdorf, Ehrenhain Hamburger Widerstandskämpfer
Veranstalter: VVN-BdA ‒ Info: www.hamburg-vvn-bda.de
- Montag,
den 7. Mai, 19 Uhr: Bolivien-Veranstaltung mit Ramiro Saavedra
Ramiro Saavedra ist Koordinator von Red Tinku in Bolivien. Er wird über
die sozialen, politischen und kulturellen Realitäten Boliviens
berichten. Ein leckeres bolivianisches Gericht wird angeboten.
Ort: B5, Brigittenstraße 5.
- Donnerstag,
den 8. Mai, 17-19.30 Uhr: DGB-Veranstaltung: „Tag der Befreiung vom
Nationalsozialismus“ - Das Unrecht der NS-Militärjustiz nicht vergessen
-
Thema der Veranstaltung sind die „Deserteure der Wehrmacht“
– eine vergessene Gruppe von Menschen, die sich
dem faschistischen Krieg verweigerten und mit größter Härte
verfolgt und ermordet wurden.
Die Thematik des „Deserteursdenkmals“ ist ein Schwerpunkt der Friedens-
und
demokratischen Bewegung in Hamburg und wird von allen fünf
Bürgerschaftsparteien unterstützt.
Begrüßung: Petra Heese (DGB) –
historische Darstellung und aktueller Bezug: Wolfgang Erdmann, IG
Metall Hamburg – zum Stand der „Errichtung eines „Deserteursdenkmals“
in Hamburg: Wolfgang Rose, ver.di – Diskussion
Ort: Gewerkschaftshaus, DGB-Bildungswerk, Besenbinderhof 56
- Dienstag,
den 8. Mai, Streiflichter aus dem Widerstand ‒ nicht nur in Bergedorf
Es lesen Jugendliche der Arbeitsgemeinschaft Jugendweihe Groß-Hamburg
e. V. aus dem Buch „In Bergedorf war alles genauso!“ von Alfred
Dreckmann ‒ Textauswahl: Helmuth Sturmhoebel ‒ Musik: Acoustic Groove
Duo
Ort: Gewerkschaftszentrum am Bergedorfer Hafen, Serrahnstraße 1
- Dienstag,
den 8. Mai, 19 Uhr, No Future ‒ ohne Solidarität
Diskussion mit: Haris Triandafilidou (Jugend von SYNASPISMOS aus
Athen), Shendi Vali (Studentische Aktivistin aus dem linken Netzwerk
Unicommon aus Rom) und Daniel Nieto Bravo (Teil der Bewegung der
"Indignados", antikapitalistischer Aktivist und Gewerkschaftler aus
Sevilla)
Ort: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal B ‒
Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg in Kooperation mit
Interventionistische Linke ‒ Info: www.hamburg.rosalux.de
- Dienstag,
den 8. Mai, 19. Uhr, Informationsveranstaltung: „Loverboys ‒
Menschenhändler der Gegenwart“
Sklaverei hat sich zu einem der lukrativsten Geschäfte der Gegenwart
entwickelt. Noch nie in der Menschheitsgeschichte waren Menschenhandel
und Zwangsprostitution so weit verbreitet wie heute. Bereits in 175
Ländern wurden Fälle von Menschenhandel dokumentiert und weltweit
werden jedes Jahr 1,4 Millionen Menschen, überwiegend Mädchen und
Frauen, in die Sexsklaverei gezwungen. Sie werden wie industrielle
Rohstoffe gekauft, verkauft und weiterverkauft. Diese menschliche
Grausamkeit hat sich erschreckenderweise in manchen Kulturen und
gesellschaftlichen Milieus etabliert und wird als normal betrachtet.
Eine neue Form der Sklaverei wird durch die Loverboys betrieben. Sie
spielen jungen Frauen und Mädchen die große Liebe vor, machen sie
emotional, sozial und finanziell von sich abhängig, bringen sie in die
Drogenabhängigkeit und zwingen sie in die Prostitution. Loverboys
verlangen absoluten Gehorsam, der auch kriminelle Dinge beinhaltet.
Kontakte entstehen in der Schule, auf dem Schulweg, bei McDonalds aber
besonders im Internet: bei Facebook.
Referentin: Bärbel Kannemann, Kriminalhauptkommissarin i.R.,
Prix-Courage-Preisträgerin und Mitbegründerin der Elterninitiative für
Loverboy Opfer in Deutschland - eilod e.V
Moderation: Heidemarie Grobe, externe Referentin bei TERRE DES FEMMES,
Koordinatorin der TDF-Städtegruppe Hamburg
Ort: Finanzbehörde, Leo-Lippmann-Saal, Gänsemarkt 36 ‒ Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung und TERRE DES FEMMES ‒ Info:
www.bsb.hamburg.de
- Mittwoch,
den 9. Mai, 19 Uhr, Filmabend: „Suspended Lives“
Flüchtlingsleben in der Warteschleife ‒ Geschichten gewöhnlicher
Menschen, die unter außergewöhnlichen Lebensumständen überleben wollen.
„Wenn Du ein Flüchtling bist, musst du bezahlen, und Du bezahlst mit
einem Stück deines Lebens“, sagt Mariam, eine der Hauptfiguren im
Dokumentarfilm „Suspended Lives“, den der Jesuitenflüchtlingsdienst
2009-2010 über das Leben von AsylbewerberInnen auf Malta gedreht hat.
Seit 2002 hat Malta eine drastische Zunahme an Flüchtlingen erlebt, die
den Inselstaat in der Regel ohne Einreiseerlaubnis und per Boot von
Libyen aus erreichten. Der Dokumentarfilm erzählt sieben Geschichten
von Flüchtlingen, die in den vergangenen Jahren auf Malta angekommen
sind.
Der Film selbst diskutiert die Fragen von Asylpolitik, EU-Außengrenzen
oder der Dublin-II-Verordnung nicht, sondern legt seinen Schwerpunkt
auf die menschliche Seite der Flüchtlinge. Ihre Stimme und ihre
Perspektive kommen hier zu Wort. Der Film ist in englischer Sprache und
dauert ca. 75 Minuten.
Zwei MitarbeiterInnen des Jesuitenflüchtlingsdienstes Malta, Kristina
Zammit und Goitom Yosief, stehen für Fragen und Gespräch zur Verfügung.
Die Flüchtlingsbeauftragte der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche, Fanny
Dethloff, führt in den Abend ein und moderiert das Gespräch. Für
Übersetzung ist gesorgt.
Ort: Gemeindesaal der Hauptkirche Sankt Jacobi, Jakobikirchhof 22 ‒
Veranstalter: Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit,
Flüchtlingsbeauftragte der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche, Fanny
Dethloff, Ökumenische BAG Asyl in der Kirche, Diakonisches Werk
Hamburg, Katholische Akademie Hamburg, Hauptkirche St. Jacobi ‒ Info:
www.nmz-mission.de
- Donnerstag,
den 10. Mai, 9.30 Uhr, Podium „Interkultur im Hamburger Parlament“
Der Begriff Interkultur wird fast schon inflationär verwendet. Auch
Politiker werden nicht müde zu betonen, wie wichtig interkulturelle
Arbeit für die gesamte Gesellschaft ist. Doch welchen Beitrag leisten
sie und ihre Parteien wirklich? Stimmen ihr Anspruch und die Realität
überein oder werden vielmehr nur Seifenblasen produziert? Wir laden
VertreterInnen aller Parteien ein, dies mit uns zu diskutieren.
Ort: Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20 ‒ Veranstalter: W3 -
Werkstatt für internationale Kultur und Politik ‒ Info:
www.werkstatt3.de
- Donnerstag,
den 10. Mai, 17 Uhr, Stadtrundgang: „Branntwein, Bibeln und Bananen“
Hamburgs Kolonialgeschichte: Vom Rathaus über den Hafenrand bis zum
Bismarck-Denkmal
Keine andere Stadt in Deutschland hat von der Europäischen
Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg, das »Tor zur Welt«.
Hamburger Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit Sklaven,
Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Die Spuren aus der Zeit des
Überseehandels und der Kolonialmetropole sind noch heute zwischen City
und Hafenrand zu finden: Die Börse, Kontorhäuser, Kirchen und Denkmäler
erzählen Geschichten von eurozentristischen Weltbildern, von
Schnapsexporten nach Afrika, von »Deutschen Kamerunbananen« und vom
Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama in „Deutsch-Südwestafrika“.
Der Rundgang zeigt auch, wie unreflektiert Hamburg mit seiner
Kolonialvergangenheit umgeht. Er basiert auf den Arbeiten des
Historikers Heiko Möhle und wird auf seinen Wunsch hin weitergeführt.
Leitung: Mina Ringel
Ort: Rathausmarkt, vor dem Haupteingang des Hamburger Rathauses ‒
Beitrag: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro ‒ Veranstalter: Eine Welt Netzwerk
Hamburg e.V. ‒ Info: www.ewnw.de
- Freitag,
den 11. Mai, 17.30 Uhr, Rundgang: „Der Elbe Auen“
Ein Streifzug durchs Flusstal: Das Naturschutzgebiet Heuckenlock gilt
als artenreichstes Gebiet Hamburgs. Zudem bietet die Süßwassertideaue
dem Wasser bei Sturmflut Raum -ein Modell für nachhaltigen
Hochwasserschutz? Von der Wasserwildnis über die Kulturlandschaft zur
Hafenstadt: Wir erleben und diskutieren die Nutzungsansprüche an die
Elbe.
Mit Dipl.-Biologin Heike Markus-Michalczyk
Um verbindliche Anmeldung wird gebeten: 040 284016-11
Ort: Bushaltestelle Heuckenlock, Bus 351 ab Wilhelmsburg ‒ Beitrag: 5
Euro ‒ Veranstalter: Arbeit und Leben ‒ Info:
www.hamburg.arbeitundleben.de
- Freitag,
den 11. Mai, 18 Uhr, Film und Diskussion: „Weißer Brunnen - Akkuyu“
Veranstaltung auf Türkisch / Deutsch
Die türkische Regierung will an der Südküste der Türkei ein
Atomkraftwerk bauen. Der geplante Standort ist die Bucht von Akkuyu.
Nur 25 km entfernt verläuft eine aktive Bruchlinie der Erdkruste. Die
dort lebenden Dorfbewohner wurden von dem Vorhaben überrascht, denn
zunächst hieß es, dass nach Erz gesucht würde. Das Bauvorhaben
veränderte das Leben der Menschen im Dorf Büyükeceli gravierend. Aus
dem Nichts entstand eine Anti19 Atom-Bewegung, die nun seit 25 Jahren
Widerstand gegen die Atomlobby leistet. Regie: Orhan Çalışır, Michael
Enger (Dokumentation 2001, 57 Minuten), Mit Korol Diker (Yeşil Düşünce
Derneği), Filiz Demirel (MdHB, GAL/ die Grünen Hamburg ), Aysel Özkan
(MdBV Altona, die Linke), Ali Rıza Şimşek (MdHB, SPD), Orhan Çalışır
(Regisseur)
Ort: Werkstatt 3 - Saal, Nernstweg 32‒34 ‒ Veranstalter:
Hamburglular ‒ Info: www.werkstatt3.de
- Samstag,
den 12. Mai, 15-20.00 Uhr, 4. Klotzparty zur Unterstützung eines
Deserteursdenkmals Hamburg am „Kriegsklotz“
Mit Musik, Kunst, Literatur und Liedern, u.a.: Ein US-amerikanischen
Deserteur berichtet – Schauspieler des Ernst-Deutsch-Theaters lesen –
Duo Kuff & Lützow: Erich-Mühsam-Programm – Zeitzeuge Uwe
Storjohann (mit Swingmusik)
Ort: Stephansplatz – Flyer zur Klotzparty
- Samstag,
den 12. Mai, Weltweiter Aktionstag: „United for Global
Change!“
Demonstration 13.00 Uhr Spielbudenplatz
–
Kundgebung 14.00
Uhr Rathausmarkt:
- Für internationale Solidarität und die
Demokratisierung aller Lebensbereiche
- Widerstand gegen das Spardiktat von Troika und
Regierung
- Wer, wenn nicht wir gemeinsam soll die Welt
verändern?
Geplant sind ein offenes Mikrofon, Infostände, einzelne Vorträge und
Filme. Unter dem Motto „Bitte Platz nehmen“ lädt United Hamburg Kleine
und Große auch zum Picknick ein, Picknickdecke und Verpflegung bitte
mitbringen, auch Musikinstrumente, Jongliersachen.
Es soll Raum für die
Debatten über die so überfälligen Alternativen und über die Wege zu
deren Verwirklichung fördern geben, indem mehrere thematische
Versammlungen organisiert werden, die von verschiedenen Gruppen
moderiert werden könnten. Gruppen und Inis sind also dazu eingeladen,
ihre Tätigkeiten und Vorhaben sowie ihre Visionen darzustellen – mit
Hilfe von Transparenten, Plakaten, Sketchen, Filmen, Infotischen,
Versammlungen.
Aufruf zu Demonstration und
Kundgebung ‒ Einladung zur Vernetzung
Veranstalter: United Hamburg ‒ Info:
www.united-hamburg.net
- Dienstag,
den 15. Mai, 19 Uhr: Reise auf die Insel des Glücks. Ein Jahr nach
Fukushima ‒ der Nuklearkapitalismus bäumt sich auf
Ein Film von Dorothée Menzner und Ralph T. Niemeyer
Ort: In der Diele, Mengestraße 43, Lübeck ‒ Veranstalter: Lübecker
Anti-Atom-Bündnis.
- Dienstag,
den 15. Mai, 19 Uhr, Film: „Nicht herzlich willkommen ‒
Flüchtlingspolitik in Deutschland“
Der Film „Wadim“ dokumentiert das kurze Leben vom Wadim K., der in die
Räder der deutschen Flüchtlingspolitik gerät und dies letztlich nicht
erträgt. Im Anschluss an den Film sprechen wir mit dem Regisseur des
Films, dem Rechtsanwalt der Familie von Wadim K., einer Vertreterin des
Flüchtlingsrates Hamburg und dem migrationspolitischem Sprecher der
SPD-Bürgerschaftsfraktion.
Ort: Lichtmess-Kino, Gaußstraße 25 ‒ Veranstalter:
Friedrich-Ebert-Stiftung – Julius-Leber-Forum ‒ Info:
www.julius-leber-forum.de
- Mittwoch,
den 16. Mai, 18.30 Uhr, Diskussion: „Sind wir in Hamburg auf dem Weg in
die Green and Fair Economy?“
Diskussionsveranstaltung über den diesjährigen Worldwatch-Bericht und
den Weltgipfel für eine nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro 2012
Jährlich gibt die Heinrich-Böll-Stiftung zusammen mit Germanwatch die
deutsche Ausgabe des Worldwatch-Berichtes „Zur Lage der Welt“ heraus.
Titel des Berichts 2012: Nachhaltig zu einem Wohlstand für alle – Rio
2012 und die Architektur einer weltweiten grünen Politik.
Am 11. April wurde der Bericht in Washington unter großer öffentlicher
Resonanz präsentiert. Am 15. Mai wird die deutsche Ausgabe in Berlin
auf einer Bundespressekonferenz mit der Bildungs- und
Forschungsministerin Annette Schavan und der
Grünen-Fraktionsvorsitzenden Renate Künast vorgestellt werden. Einen
Tag später wollen wir den Fokus in unserer Veranstaltung in Hamburg auf
die hiesige Green Economy-Debatte legen und den aktuellen Bericht im
Kontext des Weltgipfels in Rio als wichtigen Referenzrahmen nutzen.
Ort: ELBCAMPUS, Kompetenzzentrum Handwerkskammer Hamburg, Zum
Handwerkszentrum 1 ‒ Veranstalter: Germanwatch Regionalgruppe Hamburg,
Handwerkskammer Hamburg, umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Zukunftsrat Hamburg ‒ Info: www.germanwatch.org, www.hwk-hamburg.de
- Mittwoch,
den 16. Mai, 19 Uhr, Wirtschaftspolitische Alternativen zur Krise ‒
Vorstellung des Alternativen MEMORANDUMS
Vortrag und Diskussion mit: Dr. Rainer Volkmann, Volkswirt, Uni Hamburg
Universität Hamburg, Fachbereich Sozialökonomie (ex-HWP),
Von-Melle-Park 9 ‒ Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg ‒
Info: www.hamburg.rosalux.de
- Mittwoch,
den 16. Mai, 20 Uhr, Buchvorstellung: „Die Araber und der Holocaust“
Veranstaltung auf Englisch und Französisch mit Übersetzung
In seinem nun auf Deutsch erscheinenden Buch unternimmt Gilbert Achcar
eine längst überfällige und umfassende Darstellung, wie die arabische
Welt den Holocaust als Teil ihrer Geschichtsschreibung versteht. Er
erörtert den Einsatz des Holocaust und der Nakba für die Propaganda der
arabischen und israelischen Seite. Sein Buch ist ein wichtiger Beitrag
gegen Vorurteile und Rassismus in jeder Form, seien sie antiarabisch
oder antisemitisch geprägt, und eine Grundlage für die Verständigung im
Nahost-Konflikt.
Mit Gilbert Achcar (Autor, Professor für Entwicklungspolitik und
Internationale Beziehungen, Universität London)
Ort: Werkstatt 3, Saal, Nernstweg 32‒34 ‒ Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4
Euro ‒ Veranstalter:
W3 ‒ Werkstatt für internationale Kultur und Politik, in Kooperation
mit Edition Nautilus ‒ Info:
www.werkstatt3.de
- Sonnabernd,
den 19. Mai, 16‒21 Uhr, Palästinensisches Kulturfest ‒ Palästinensische
Musik, Tänze und Spezialitäten mit dem Musikensemble Nagham und einer
Palästinensischen Tanzgruppe
Ort: Hamburg-Haus, Doormannsweg 12 ‒ Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro,
Kinder unter 12 Jahren frei ‒ Veranstalter: Deutsch -Palästinensischer
Frauenverein e. V. ‒ Gefördert durch: Freie und Hansestadt Hamburg,
Bezirksamt Eimsbüttel und Kirchlicher Weltdienst des Nordelbischen
Missionszentrums
- Samstag,
den 19. Mai, 14 Uhr, Rundgang: Der lange Weg zum "freien" Fluss Alster
Während einer dreistündigen Tour erkunden wir zu Fuß die kulturellen
und historischen Schätze am Alsterlauf. Bringen Pläne für eine
Renaturierung des Flusses auch Impulse für eine nachhaltige
Regionalentwicklung? Mit Dipl.-Biologe Horst Schröder
Um verbindliche Anmeldung wird gebeten: 040 284016-11
Ort: Fuhlsbüttler Schleuse, Straße Am Hasenberge (Nähe S-Bahn Ohlsdorf)
‒ Veranstalter: Arbeit und Leben Beitrag: 5 Euro ‒ Info:
www.hamburg.arbeitundleben.de
- Sonntag,
den 20. Mai, 17 Uhr, Film in der Reihe Täter
‒ Opfer ‒ Widerstand: „Zeit für Zeugen (Ettie und Peter Gingold)“
Der Film ist eine Hommage an Ettie und Peter Gingold. Die beiden 2001
bzw. 2006 verstorbenen jüdischen Antifaschisten, Kommunisten und
Widerstandskämpfer gegen das Naziregime waren zwei außergewöhnliche
Menschen. Wegen der Nazi-Verfolgung nach Paris emigriert, schlossen sic
sich in den 40er Jahren der französischen Widerstandsbewegung
Résistance an. Nach der Befreiung lebten sie in Frankfurt am Main und
waren als Kommunisten aktiv in ihrer Partei, in der Friedensbewegung,
den Gewerkschaften und vor allem in der antifaschistischen Bewegung.
Peter Gingold (1916‒2006) war Gründungs- und Führungsmitglied der DRAFD
und in den letzten Jahrzehnten seines Lebens Mitglied der Vorstände der
VVN-BdA. Er gehörte in der Bundesrepublik zu den aktivsten Nazigegnern.
Seine Frau Ettie (1913‒2001) war eine der engagiertesten Kriegs- und
Rüstungsgegnerinnen. Sie allein sammelte Anfang der 80er Jahre 12.000
Unterschriften unter den Krefelder Abrüstungsappell und war bei nahezu
allen Aktionen der Friedensbewegung dabei.
Ort: Kommunales Kino METROPOLIS, Kleine Theaterstraße 10 ‒ Veranstalter
VVN-BdA, Hamburg
- Dienstag,
den 22. Mai, 19.00 Uhr, Vortrag und Diskussion: "Deutschsein ‒ Wer ist
es, wer kann es werden und wer auf keinen Fall?"
„Die Frage der Integration ist auf Gedeih und Verderb mit der Frage
nach dem Deutschsein verknüpft, mit der Krise des deutschen
Nationalgefühls, mit einer Frage, die sehr lange nicht mehr gestellt
worden ist, weil sie zu sehr schmerzte, weil sie zu viele Albträume
hervorrief, weil die Sprache versagte.“ Was heißt das eigentlich,
Deutschsein? Jede(r) Deutsche hat Bilder von Deutschland im Kopf, doch
kaum eine(r) hat eine Sprache für das diffus empfundene, halb
verdrängte, halb ersehnte Nationalgefühl. Weil die Deutschen keinen
positiven Begriff davon haben, wer sie sind, haben sie auch keine
Vision für eine offene Gesellschaft, die sich nicht über die Abgrenzung
des Fremden definiert, meint Zafer Senocak. Statt weiterhin auf Ängsten
und Vorurteilen zu beharren, wird man mit dem Mut, sich des eigenen
Verstandes zu bedienen, eine bessere Basis für das Zusammenleben
finden.
Zafer Senocak (Schriftsteller und Essayist, geboren 1961, lebt in
Berlin. Seine Werke wurden ins Englische, Französische, Italienische,
Tschechische, Spanische und Türkische übersetzt. Er arbeitet für
verschiedene Zeitungen und Radiosender zum Themenbereich
Orient-Okzident und zur türkischen Kultur und Literatur)
Teil der Reihe "Zukunft statt Herkunft ‒ Migration in Deutschland im
21. Jahrhundert"
Ort: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.,
Nernstweg 32‒34 ‒ Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg, W3 –
Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. ‒ Info:
www.hamburg.rosalux.de ‒ www.werkstatt3.de
- Dienstag,
den 22. Mai, 20.00 Uhr (Einlass ab 19.30
Uhr), Filmabend: "Schmutzige Schokolade"
Während wir in Europa jährlich 1,5 Mio. Tonnen Schokolade schlemmen,
müssen in anderen Teilen der Welt Menschen darunter leiden,
insbesondere Kinder... Der Filmregisseur Miki Mistrati recherchierte
intensiv vor Ort in der Elfenbeinküste und liefert uns erschreckendes
Bildmaterial. Die Dokumentation zeigt, wie korrupt in der
Kakaoindustrie
mit Kindern gehandelt wird und dass Konzerne wie Nestlé ihre Augen
davor
verschließen. Dieser für den diesjährigen Grimmepreis nominierte
Dokumentarfilm lädt im Anschluss zu einer spannenden Diskussionsrunde
mit geladenen Experten ein.
Ort: Kulturhaus 73 (im Salon), Schulterblatt 73 ‒ Veranstalter: terre
des hommes Arbeitsgruppe Hamburg ‒ Info: www.tdh-ag-hamburg.de
- Mittwoch,
den 23. Mai, 19.30 Uhr: Herausforderung
Verfassungsschutz ‒ Öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Rolf
Gössner (Rechtsanwalt und Publizist)
Rolf Gössner wird von seinen Erfahrungen als Opfer permanenter
Überwachungsmaßnahmen sprechen, uns seine Ermittlungen in Sachen
Verfassungsschutz vorstellen und klare politische Forderungen daraus
ableiten.
Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1,
Erwin-Panofsky-Hörsaal (unten, hinten, links) ‒ Veranstalter:
Humanistische Union Hamburg gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Th. Greven,
Institut für Politische Wissenschaft
- Mittwoch,
den 23. Mai, 18 Uhr,
Informationsveranstaltung: "Handeln gegen Rassismus an Schulen!"
Das Hamburger Netzwerk Rassismus in Schulen (NeRaS) stellt
Handlungsstrategien gegen Rassismus in der Schule vor und zur
Diskussion. Viele Schülerinnen und Schüler finden an Hamburger Schulen
Lernbedingungen vor, die sie nicht ausreichend schützen vor
rassistischen Abwertungen und Beleidigungen: Sie werden in der Schule
mit Stereotypen konfrontiert, die sich nicht nur als bedrohliche
Äußerungen, beiläufige Bemerkungen und witzelnde Anspielungen
wiederholen, sondern sich in der Beurteilung ihrer Leistungen und
Fähigkeiten verfestigen.
Zu viele Kinder und Eltern können von solchen Rassismuserfahrungen
innerhalb ihrer Schule berichten. Die relevanten Studien und
Bildungsberichte dokumentieren eindringlich diesen nicht hinnehmbaren
Zustand. Hamburger Schulen müssen sich mit der Wirklichkeit von
institutionellem Rassismus auseinandersetzen und einen angemessenen
Umgang entwickeln, der alle SchülerInnen vor rassistischer Gewalt
schützt und allen SchülerInnen optimale Lernbedingungen anbietet.
Inputs: Toan Nguyen, Dipl. Päd., Promovend, politischer
Bildungsreferent, Schul-Prozessbegleiter: "Rassismuserfahrungen
& Empowerment von SchülerInnen of Color" ‒ Nurten Karakaş,
Dipl. Päd., Doktorandin & Dozentin Alice Salomon Hochschule
Berlin: "Diskriminierungserfahrungen von Lehrenden mit
Migrationshintergrund in Schulen" ‒ Prof. Dr. Mechthild Gomolla,
Erziehungswissenschaftlerin an der Helmut Schmidt
Universität: "Differenz, Antidiskriminierung und Inklusion als
Aufgabenfelder der Schulentwicklung" ‒ Podiumsdiskussion: Yasemin Cec,
Landesvorsitzende der SchülerInnenkammer Hamburg ‒ Cengiz Barskanmaz,
Jurist, Promovend der HU, Mitarbeiter Law & Society Institute
‒ Prince Ossai Okeke, African Christian Council Hamburg ‒ Ein/e
Vertreter(in) der Elterngruppe Centrum Moschee (angefragt) ‒ Ties Rabe,
Senator für Schule und Berufsbildung Hamburg (angefragt) ‒ Ein/e
Vertreter(in) von NeRaS ‒ Moderation: Jonas Berhe, Vorstand ISD-Bund
e.V., Politischer Sekretär
Ort: Curiohaus Raum A, Rotenbaumchaussee 15 ‒ Veranstalter: Hamburger
Netzwerk Rassismus in Schulen (NeRaS) ‒ Info:www.neras.de
- Donnerstag,
den 24. Mai, 19 Uhr: Ägyptischer Frühling
‒ Zwischen Revolution und Militärherrschaft
Die Brüder Maikel Nabil und Mark Sanad, Aktivisten der ägyptischen
Demokratiebewegung, liefern mit ihren kritischen Positionen zum
ägyptischen Militär, den Aktivitäten in der Demokratiebewegung und
ihrer Arbeit zu Kriegsdienstverweigerung und Menschenrechten ein
differenziertes Bild über die Lage in Ägypten. Sie kommen nach Hamburg
im Rahmen einer bundesweiten Veranstaltungsreihe, die getragen wird
von: Connection e. V., Amnesty International, Bund für soziale
Verteidigung und dem Bildungswerk der DFG-VK Hessen.
Ort: Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Edmund-Siemers-Allee
1, Ostflügel, Raum 221 ‒ Veranstalter: Hamburger Forum für
Völkerverständigung und weltweite Abrüstung, DFG-VK Hamburg, Amnesty
International Hamburg, Studierende des Fachbereichs Vorderer Orient in
Kooperation mit dem Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg.
- Donnerstag,
den 24. Mai, 18 Uhr, Vortrag: "Mit Bildung gegen rechts?"
Neonazistrukturen, Ungleichheitsideologien und rechte Gewalt als Themen
politischer (Jugend-)Bildungsarbeit. Mit: Dr. Barbara Schäuble
(Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Holzminden) ‒ Frank
Metzger (Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz)
Berlin).
Aus der Reihe "Neonazis, Rechtspopulismus und die Mitte – Ideologien,
Strukturen und AkteurInnen im Blick von Gesellschaftsanalyse und
Bildungsarbeit".
Autoritätshörigkeit, soziale Dominanzorientierung und die Ablehnung von
Diversität sind Ideologieelemente, die die alltäglichen
Ausgrenzungsmomente gegenüber Minderheiten fördern und gleichzeitig
konstitutiv für das Denken und Handeln von Neonazis und rechten
Bewegungen sind. Die Veranstaltungsreihe will einen Bogen schlagen von
dem Blick auf die Mitte der Gesellschaft und den dort festzustellenden
diskriminierenden Einstellungen, über die Anschlusspunkte und
Übergänge, die diese für Rechtspopulismus und Neofaschismus bieten, zu
ausgewählten Perspektiven auf Ideologie, Strukturen und Entwicklungen
in extrem rechten Gruppen. Dabei soll die Frage nach Möglichkeiten und
Grenzen von Bildungsarbeit in diesem thematischen Feld in den Blick
genommen werden.
Ort: Hamburger Gewerkschaftshaus, Ebene 4, Raum Marseille,
Besenbinderhof 60 ‒ Veranstalter: Stiftung Arbeit und Leben,
Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg ‒ Info:
www.hamburg.arbeitundleben.de
- Freitag,
den 25. Mai, 17 Uhr, Hafenrundfahrt: "Von Schatzkisten und
Pfeffersäcken" ‒ Hamburgs Handel mit der Dritten Welt
Woher stammt unser Kaffee, wo verbirgt sich das weltweit größte Lager
für Orientteppiche, und wieso hat das bitterarme Liberia eine der
größten Handelsflotten? Eine Fahrt hinter die Kulisse aus
Backsteinmauern und Containerbrücken. Es geht um Waren wie Kaffee und
Kakao, Sojabohnen und Bananen, Jeans und Rüstungsgüter.
Die Fahrt veranschaulicht die Hintergründe des Welthandels mit Afrika,
Asien und Lateinamerika. Sie erklärt, warum Kaffee und Kakao so billig
geworden sind, warum Schrott ein Exportschlager ist und wer an dem
extrem ungleichen Handel zwischen Nord und Süd verdient.
Ort: Baumwall, Anleger Vorsetzen / City Sport Hafen (U3 Baumwall) ‒
Beitrag: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro ‒ Veranstalter: Hafengruppe Hamburg
in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. ‒ Info:
www.hafengruppe-hamburg.de ‒ www.ewnw.de
- Sonnabend,
den 26. Mai, 14 Uhr, Fahrradtour:
"Wasserwelten" ‒ Von Rothenburgsort über Kaltehofe bis in die Vierlande
Von Rothenburgsort zur Elbinsel Kaltehofe, zur Dove Elbe und in die
Vier- und Marschlande: Eine Radtour am Wasser, bei der es um
Trinkwasserversorgung, Bürgerbeteiligung, Arbeitsplätze und Natur geht.
Leitung: Dipl.-Biologe Horst Schröder
Um verbindliche
Anmeldung wird gebeten: 040 284016-11
Ort: S-Bahn Rothenburgsort, Fahrrad erforderlich ‒ Beitrag: 5 Euro ‒
Veranstalter: Arbeit und Leben ‒ Info: www.hamburg.arbeitundleben.de
- Sonnabend,
den 2. Juni, 9.30 Uhr, Demonstration: NAZIAUFMARSCH STOPPEN!
Internationale Solidarität statt völkischer Wahn!
Aus dem Aufruf: Wie in Dresden und anderen Städten in den letzten
Jahren bereits erfolgreich durchgesetzt, werden wir uns auch in Hamburg
durch Aktionen des zivilen Ungehorsams mit Massenblockaden den Nazis
entgegenstellen und sie blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle
sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Von uns
wird dabei keine Eskalation ausgehen. Unseren Massenblockaden sind
Menschblockaden, bei denen jede und jeder mitmachen kann. Wir sind
solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch
zu verhindern. Gemeinsam werden wir die Nazis stoppen:
Ort: Gerhardt-Hauptmann-Platz ‒ Aufrufer: eine breites
antifaschistisches Bündnis ‒ Info: www.keine-stimme-den-nazis.org
Vierseitige Flugblätter
mit allen UnterzeichnerInnen und über 30 Veranstaltungsankündigungen
sowie Plakate in A3 und A2 können
zur Verteilung abgeholt werden:
- Buchhandlung Schanzenviertel, Schulterblatt 55,
20357 Hamburg,
Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9.30 Uhr–19.00 Uhr, Samstag 10–18 Uhr
- Arbeit und Leben Hamburg, Geschäftsstelle im
Gewerkschaftshaus
Erdgeschoß,: Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg: montags bis donnerstags
9–12 Uhr und 13–17 Uhr, freitags 9–12 Uhr und 13–15 Uhr
- Mittwoch,
den 15. Juni, 18-20 Uhr, Kolloquium "Frieden und Sicherheit"
Vortrag von Prof. Dr. Reinhard Lieberei, Universität Hamburg,
Department für Biologie, Spezialist für Friedens- und Konfliktforschung
auf dem Gebiet der nachwachsenden Rohstoffe
Thema: "Konfliktpotential
von Agrarressourcen"
Gemeinsam veranstaltet vom Institut für
Friedensforschung und Sicherheitspolitik und vom Zentrum für
Naturwissenschaft und Friedensforschung, Universität Hamburg.
Anmeldung
per E-Mail an Janina.Marie.Laurent@studium.uni-hamburg.de
- Sonntag,
den 24. Juni, 17 Uhr, Film in der Reihe Täter ‒ Opfer ‒ Widerstand:
„Das Beil von Wandsbek“
Hamburg 1934, Adolf Hitler wird in der Stadt erwartet, aber vorher gilt
es noch einen „Makel“ zu beseitigen: Vier zum Tode verurteilte
Kommunisten sind noch nicht hingerichtet. In der Stadt fehlt gerade ein
Henker. Durch Zufall wird man auf den Schlachter Teetjen aufmerksam,
dessen Laden schlecht läuft, weshalb er kürzlich der NSDAP beigetreten
ist. Der Reeder und SS-Standartenführer Footh bietet Teetjen 2000 Mark,
wenn er die Hinrichtung ausführt. Teetjen ist bereit, aber nur, wenn
seine Tat geheim bleibt. Doch die Tat spricht sich herum. Die Leute aus
seinem Bezirk reagieren angewidert, sie bleiben zunehmend dem Laden
fern. Nachdem seine Frau sich erhängt hat, erschießt sich Teetjen.
Ort: Kommunales Kino METROPOLIS, Kleine Theaterstraße 10 ‒ Veranstalter
VVN-BdA, Hamburg
Regelmäßige
Termine:
- Regelmäßige Treffen der
Friedensinitiative der
NaturFreunde
jeweils
am 1. Mittwoch im Monat – Ort:
VVN/BdA, Hein-Hoyer-Straße 41, Anmeldung: Helene Hohmeier, Tel. 491
71 56, oder Heike Finck, Tel. 551 28 40
- Regelmäßige
Treffen der
Friedensinitiative Niendorf
jeweils am 3. Mittwoch im Monat – Ort:
Haus der Jugend Niendorf, Vielohweg 154 – Kontakt: Anne Harden,
Tel. 551 11 26
- Regelmäßige
Treffen der Friedensinitiative Bramfeld
jeweils
am 2. und 4. Donnerstag im Monat –
Ort: BRAKULA, Bramfelder Chaussee
265, Kontakt: Karin Kleinholz, Tel./Fax: 642 59 42
- Regelmäßige
Treffen der DFG-VK Hamburg
Dienstags
in jeder ungeraden Kalenderwoche – Ort: VVN/BdA, Hein
Hoyer-Straße-Straße 41, Kontakt: Detlef Mielke: 04532 227 64
-
Vorstandssitzungen des Hamburger
Forums mit Gästen
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