Hamburger Forum für 
Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
letzte Änderung: 18.02.2018

Friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg:

In dieser Seite dokumentiert das Hamburger Forum friedenspolitische Veranstaltungen in Hamburg im aktuellen Monat und in den Folgemonaten. Die Seite wird regelmäßig wöchentlich aktualisiert. 

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Teilt uns bitte Eure Aktivitäten und Veranstaltungen mit:

Hamburger-Forum@hamburg.de
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Agenda im Februar 2018

  • Noch bis weit in den Februar hinein finden im Bezirk Hamburg Nord im Rahmen der
    "Woche des Gedenkens 2018": Auschwitz darf niemals in Vergessenheit geraten
    zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen statt, die hier nicht alle aufgeführt werden können.
    In diesem Flyer sind sie zusammengefasst.

  • Dienstag, den 6. Februar, 19:30 Uhr, Vortrag: Von Krieg zu Frieden
    Dr. Eugen Drewermann, Radikaler Verfechter von Menschlichkeit, Liebe und Frieden
    Ort: Rudolf Steiner Haus, Großer Saal, Mittelweg 12 (10 Geh-Min. v. Bhf. Dammtor)
    Kostenbeteiligung: 20 Euro (ermäßigt: 10 Euro); der Überschuss wird gespendet in Absprache mit dem Referenten
    Veranstalter: Ärzte für den Frieden in Kooperation mit dem Gesprächskreis der "Nachdenkseiten" Hamburg Ost
    Anmeldung unter: info@aerzte-fuer-den-frieden.de, Restkarten: an der Abendkasse - Plakat zur Veranstaltung

  • Dienstag, den 6. Februar, 21 Uhr, Film: Im Inneren Kreis
    Ein Film von Hannes Obens und Claudia Morar über verdeckte Ermittler in der linken Szene in Hamburg, der ganz ohne öffentliche Förderung, ohne Verleih und Werbeetat, aber mithilfe vieler Unterstützerinnen und Unterstützer entstanden ist.
    Ort: Kino 3001 in Hamburg, Schanzenstr. 75
    Weitere Informationen zum Film

  • Sonntag, den 11. Februar, 18 Uhr, Filmvorführung: Kannouta
    Eine Dokumentation von Zied Ben Taleb über die Lebensrealität junger Tunesier und deren Gründe, die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa auf sich zu nehmen.
    Der Film dauert circa eine halbe Stunde. Anschließend gibt es die Möglichkeit einer Diskussion mit den Regisseur(inn)en des Films und Hintergrundinformationen zur Situation in Tunesien.
    Ort: Cantina fux & ganz, Fux-Kaserne, Bodenstedtstr. 16 (Eingang im Hinterhof) - Der Eintritt ist frei.
    Weitere Informationen zum Film

  • Mittwoch, den 14. Februar, 19 Uhr, Endstation Sobibor, Treblinka, Majdanek, Belzec – Leidenswege Hamburger Juden
    Dr. Beate Meyer (Einführung), Susanne Lohmeyer, Ursula Erler, Dr. Inge Grolle, Dr. Benedikt Behrens und Ingo Wille aus dem Projekt "Stolpersteine in Hamburg - biographische Spurensuche" stellen Lebens-, Flucht- und Leidensgeschichten von Hamburger Jüdinnen und Juden vor, die den Tod in einem dieser Lager fanden.
    Ort: Mahnmal St. Nikolai , Willy-Brandt-Straße 60, U-Bahn Rödingsmarkt (U3), Bus 6, 34, 35, 37
    Flugblatt zur Veranstaltung

  • Mittwoch, den 21. Februar, 18 Uhr, Vortrag und Diskussion: Saudi-Arabiens Krieg gegen Jemen
    Referent: Andreas Zumach
    Was muss noch passieren, bis der Krieg gegen Jemen in der deutschen Öffentlichkeit wirklich wahrgenommen wird und von der saudischen Regierung und ihren Verbündeten Konsequenzen gefordert werden? Wie kann es sein, dass deutsche und französische Spitzenpolitiker in dem stockkonservativen Königreich Höflichkeitsbesuche abstatten – und die Kriegsverbrechen im Jemen mit Stillschweigen übergehen? Warum wird die aggressive saudische Regierung nicht international isoliert und mit Sanktionen bedroht? Wie kann den verzweifelten Menschen im Jemen geholfen werden und wodurch könnte der Krieg beendet werden? Und: Ist der Krieg im Jemen nur ein Vorspiel für einen geplanten Krieg gegen Iran?
    Ort: Pauline Kantine in der Schule Rothestrasse in Altona (Rothestr. 22, erreichbar zu Fuß vom Bahnhof Altona oder mit der Buslinie 15)
    Veranstalter: Hamburger Forum; DFG-VK; Ottenser Gespräche zu Flucht und Migration - Flugblatt zur Veranstaltung

  • Mittwoch, den 21. Februar, 18:30 Uhr, Informationsveranstaltung: Die Türkei im Kriegszustand: Aggression nach außen, Repression nach innen
    Durch die Operation „Olivenzweig“ der türkischen Armee – die zusammen mit dschihadistischen Gruppierungen und unter dem Label der Freien Syrischen Armee geführt wird - werden seit Januar mit Waffen aus deutscher Produktion kurdische Zivilist_innen und syrische Binnengeflüchtete getötet und verletzt.
    Die zugespitzte Situation in der Türkei, die politischen Vorstellungen von Kurd_innen in der Region, die Repression gegen demokratische und oppositionelle Kräfte in der Türkei und die aktuelle Lage im angegriffenen Kanton Efrîn sollen an diesem Abend Thema sein. Es berichten Meral Cicek, Vorsitzende des Kurdischen Zentrums für Frauenangelegenheiten in Erbil, und Hatip Dicle, Gründungsmitglied der HDP.
    Ort: Universität Hamburg, Philturm, Hörsaal D, Von-Melle-Park 6
    Veranstalter: AStA der Universität Hamburg, Bündnis für Frieden und Demokratie, Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland (NAV-DEM), Bündnis Hamburg für Afrin und Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

  • Dienstag, den 27. Februar, 20 Uhr, Schwarze Nächte in der Speicherstadt-Kaffeerösterei: Im Spinnennetz der Geheimdienste
    Sieben Jahre haben der Politikwissenschaftler und NDR-Fernsehjournalist Patrik Baab und der amerikanische Politologe Robert E. Harkavy an ihrem gleichnamigen Buch gearbeitet, sind um die halbe Welt gereist, haben mit Geheimdienstlern, Ex-Spionen und Geheimdienstkontrolleuren gesprochen. Sie führen u.a. den Tod Barschels und den Mord am schwedischen Premier Olof Palme zusammen vor dem Hintergrund der Iran-Contra-Affäre und eines Schattenkrieges der CIA, dessen größter Teil immer noch im Dunkeln liegt. Es geht um internationalen Waffenschmuggel zur illegalen Parteienfinanzierung, zur Planung politischer Morde... "Wir öffnen", sagen die Autoren, "ein kleines Fenster zum Maschinenraum des Kalten Krieges und blicken dahin, wo er zu einem heißen, schmutzigen Krieg geworden war." Patrik Baab wird die Resultate der gemeinsamen Recherchen an diesem Abend vorstellen.
    Ort: Speicherstadt-Kaffeerösterei, Kehrwieder 5, Eintritt: 7 EURO
    Weitere Informationen und Reservierungen über: www.schwarzenaechte.de

  • Mittwoch, den 28. Februar, 19 Uhr, 2. BoB-Antikriegstalk: Salami-Taktik 2.0: PESCO - Ein Schritt zur EU-Armee
    mit Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung (IMI)
    Ende 2017 haben 25 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) die "Ständige Strukturierte Zusammenarbeit" (engl.: PESCO) beschlossen. In Zukunft können PESCO-Staaten gemeinsam militärische Projekte, z.B. Rüstungsvorhaben, oder Auslandseinsätze durchführen, ohne dafür vorher einen Konsensbeschluss der EU einholen zu müssen.
    Wie zu Beginn der 1990er Jahre in Deutschland wird seit Anfang der 2000er in der EU unter deutsch-französischer Führung sukzessive eine interventions- und kriegsfähige Armee aufgebaut. Der ehemalige Verteidigungsminister Volker Rühe (CDU) nannte ein solches Vorgehen einst Salamitaktik: Scheibchen für Scheibchen wird Krieg als Mittel der Ausbeutung und Unterdrückung - vor allem Osteuropas und Afrikas - normalisiert.
    Jürgen Wagner wird darlegen, wer von PESCO profitiert und wer verliert.
    Ort: Internationales Zentrum B5, Brigittenstraße 5
    Veranstalter: Bildung ohne Bundeswehr (BoB)


Regelmäßige Termine:

Erklärung: Die politischen Aussagen in diesen Veranstaltungshinweisen stammen von den Veranstaltern und werden von uns lediglich dokumentiert. Sie stellen nicht in jedem Fall unsere politische Meinung dar. Das Hamburger Forum haftet nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.